USA und Frankreich nähern sich bei Steuer für Google und Co. an (update)

26. August 2019, 15:02
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Im Streit um die französische Digitalsteuer für Internetkonzerne wie Google und Amazon sieht US-Präsident Donald Trump eine Annäherung: Trump sagte am Rande des G7-Gipfels in Biarritz, die USA und Frankreich seien einer Einigung "nähergekommen".

Im Streit um die französische Digitalsteuer für Internetkonzerne wie Google und Amazon sieht US-Präsident Donald Trump eine Annäherung: Trump sagte am Rande des G7-Gipfels in Biarritz, die USA und Frankreich seien einer Einigung "nähergekommen".
Im Umfeld des Gipfels hatten US-Finanzminister Steven Mnuchin und der französische Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire über den Konflikt beraten. Dabei wurde ein Kompromiss erzielt. Dieser sieht vor, dass Frankreich die Differenz zwischen einer französischen "Digitalsteuer" und einem von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ausgearbeiteten geplanten Mechanismus an die Unternehmen zurückzahlen wird.
Der Abkommensentwurf wird Trump und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron beim G7-Gipfel in Biarritz vorgelegt, melden 'Le Monde' und 'Reuters'. Macron teilte auf Twitter mit, dass er sich mit Trump darauf geeinigt habe, gemeinsam auf der Ebene der OECD ein Abkommen über die Besteuerung von Internetkonzernen zu verhandeln.
Die französische 3%-Abgabe gilt für Einnahmen aus digitalen Diensten von Unternehmen, die mehr als 25 Millionen Euro in Frankreich und 750 Millionen Euro (830 Millionen Dollar) weltweit betragen.
Trump hält die Steuer für "unfair", die das Parlament in Paris im Juni besiegelt hatte. Er drohte Frankreich deshalb mit Strafzöllen auf Wein. Die französische "Gafa-Steuer" betrifft unter anderem Google, Amazon, Facebook und Apple - US-Internetkonzerne, die in Europa kaum Steuern zahlen.
Wenig Klarheit in der Schweiz
Dasselbe dürfte für diese Firmen auch in der Schweiz gelten. Laut 'Tages-Anzeiger', dass Google, Facebook und Instagram rund 1,6 Milliarden Franken nur schon mit Schweizer Werbegeldern einnehmen. (mag mit Material von Keystone-sda).
Update 28.8.2019: Die Meldung wurde um den Tweet von Macron ergänzt.

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