USA verschärft Regeln für Export von KI-Software

6. Januar 2020, 11:55
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Die Regulierung soll sensible Technologien von Rivalen wie China fernhalten.

Die US-amerikanische Regierung schränkt den Export von KI-Software ein. Konkret geht es um Systeme, die Aufnahmen von Satelliten oder Drohnen auswerten und für die automatische Zielerfassung im zivilen und militärischen Bereich genutzt werden könnten, fasst 'Reuters' zusammen.
Unternehmen, die bestimmte Arten sogenannter Geospatial Imagery Software aus den USA exportieren möchten, benötigen von nun an eine Lizenz. Eine Ausnahme soll es für das Nachbarland Kanada geben. Die Regulierung soll insbesondere verhindern, dass China Zugang zu sensiblen Technologien erhält, so der Bericht.
Das Gesetz ist bereits 2018 beschlossen worden. Mit dem "Export Control Reform Act" hat die US-Regierung eine Reihe von Restriktionen für die Ein- und Ausfuhr von neuen Technologien, die im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit stehen, festgelegt.
Die Regierung wolle "amerikanische Firmen davon abhalten, die Chinesen bei der Herstellung besserer KI-Produkte zu unterstützen, die ihrem Militär helfen können", zitiert 'Reuters' einen Technologieexperten des Think Tanks "Strategic and International Studies".

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