Vadian migriert von IBIS auf Avaloq

12. August 2014, 08:32
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Die Vadian Bank wird nach dem Kauf durch die St. Galler Kantonalbank IBIS3G ablösen.

Die Vadian Bank wird nach dem Kauf durch die St. Galler Kantonalbank IBIS3G ablösen.
Heute hat die St. Galler Kantonalbank (SGKB) den Kauf der St. Galler Privatbank Vadian bekannt gegeben. Vadian verwaltet Kundenvermögen von rund 700 Millionen Franken sowie ein Kreditportfolio von zirka 400 Millionen Franken.
Die Bank soll in den nächsten zwölf Monaten vollständig in die SGKB integriert. Dies bedeutet, dass Vadian nächstes Jahr auch auf die Bankensoftware der SGKB migrieren wird, wie Vadian-Chef Walter Ernst zu inside-it.ch sagt. Die SGKB arbeitet seit Anfang 2008 mit Avaloq. Betriebspartner ist Swisscom. "Wir werden wahrscheinlich im dritten oder vierten Quartal 2015 auf Avaloq migrieren", so Ernst.
Vadian ist eine der letzten Banken, welche noch auf die IBIS-Software setzen. Vadian hatte Ende 2010 den Regionalbanken-Verbund RBA verlassen von Hewlett-Packard vermarktet wird. Vadian-Chef Ernst betont, dass man mit IBIS3G sehr zufrieden war.
HP verliert damit trotzdem einen weiteren Kunden und muss sich einmal mehr vorwerfen lassen, nicht genug in die Vermarktung der Bankensoftware IBIS3G investiert zu haben - oder schlicht zu spät den Markt für Bankensoftware bearbeitet zu haben. Nachdem sich zuletzt die Jurassische Kantonalbank entschieden hatte, von IBIS3G auf Finnova zu migrieren, bleiben lediglich die federführende Berner Kantonalbank, die Sparkasse des Bundespersonals, die Berner DC Bank sowie die Spar + Leihkasse Gürbetal Anwender von IBIS3G. (Maurizio Minetti)
(Interessenbindung: Hewlett-Packard ist ein wichtiger Werbekunde unseres Verlags und Gold-Sponsor von inside-it.ch.)

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