Valora gründet Fintech-Unternehmen

17. Juni 2015, 11:36
  • fintech
  • glarner kantonalbank
  • digitalisierung
image

Valora will das Angebot an Finanzdienstleistungen ausbauen.

Valora will das Angebot an Finanzdienstleistungen ausbauen. Bald schon könnte der Kioskbetreiber ins Geschäft für Konsumkredite einsteigen. Valora verhandelt in diesem Zusammenhang mit der Glarner Kantonalbank (GLKB), welche die Finanzierung bereitstellen soll.
Die GLKB und Valora teilten am Mittwoch mit, dass Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen geführt würden. Die dazu neu gegründete Tochtergesellschaft fokussiere sich insbesondere auf Angebote für Online-Finanzdienstleistungen, unter anderem im Kreditbereich, hiess es. Wie das Unternehmen heisst, gaben weder die Bank noch Valora bekannt.
Damit bestätigten die beiden Unternehmen indirekt einen Bericht des Nachrichtenportals 'Finews.ch'. Demnach will Valora ihr landesweites Kiosknetz für Konsumkreditgeschäfte nutzen.
Die Verbindung von physischer und digitaler Verkaufswelt sehen die Konzernverantwortlichen von Valora schon länger als Chance. Bereits heute bietet Valora unter anderem mit Money Transfer, mit den "OK"-Prepaid-Karten oder mit Paysafe Finanzprodukte über ihr schweizweites Verkaufsstellen-Netzwerk an.
Mit dem Einstieg ins Geschäft mit Privatkrediten könnte sich Valora ein zusätzliches Standbein aufbauen. Denn das Geschäft an den Zeitungs- und Bücherverkaufsstellen ist rückläufig. (sda/mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schweiz: Wettbewerbsfähigkeit top, E-Government flop

In der aktuellen IMD-Studie steigt die Schweiz in Sachen digitale Wettbewerbsfähigkeit in die Top 5 auf. Dahingegen schwächelt sie im Bereich E-Government.

publiziert am 29.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022
image

DSI Insights: Digitalisierung und Nachhaltigkeit beissen sich manchmal

Von "smarten" Städten über intelligente Glühbirnen zu Online-Reparaturplattformen. Die Welt ist je länger je mehr voller Beispiele, wo Digitalisierungsprozesse auch materielle Konsequenzen haben.

publiziert am 21.9.2022
image

Daniel Roth soll Zürcher Gesundheitsdirektion digitalisieren

Der Aarauer Stadtschreiber soll ab Dezember in der Zürcher Gesundheitsdirektion mitmischen – und dort der Digitalisierung Beine machen.

publiziert am 9.9.2022