VBS leidet an fehlendem SAP Know-how

22. April 2016, 12:40
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Erneut benötigt das eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Hilfe von externen Partnern in Sachen SAP.

Erneut benötigt das eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Hilfe von externen Partnern in Sachen SAP. Gesucht wird Unterstützung im Bereich der permanenten Weiterentwicklung der Armee und der aus dem Projekt Weiterentwicklung der Armee (WEA) resultierenden "Fachkonzeption Logistik und Sanität". Dabei geht es laut Ausschreibung um "organisatorische und prozessuale Änderungen sowie Anpassungen in den Datenstrukturen der SAP-Anwendungen". Begründet wird der Auftrag, für den man sich noch bis zum 30. Mai 2016 bewerben kann, schlicht damit, dass "insbesondere veränderte Aufgabenstellungen und neue Technologien einen Veränderungsdruck auf die Prozesse, Strukturen und Systeme innerhalb des VBS" ausüben.
Zum genauen Preis der benötigten SAP-Unterstützung will das federführende Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) keine Angaben machen. Auf Anfrage von inside-it.ch teilt Pressesprecher Kaj-Gunnar Sievert mit, dass dazu die Auswertung der Eingaben abzuwarten sei, "weshalb wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen können".
Konkret erwartet man beim VBS für den nun öffentlich ausgeschrieben Auftrag, "zeitnahe, reibungslose sowie effiziente Erbringung von Logistikleistungen" auf der Ebene "Linienverantwortliche" für den Ausbau der Unternehmensführungs- und Planungssoftware DFPS (Defense Forces and Public Security) und des ERP-Systems (Enterprise Ressource Management). Wobei der Auftrag auch die Weiterentwicklung des integrierten BW (Business Warehouse) mit dem HANA-basierten Planungs-Tool und dem BPC (Business Planning and Consolidation) inklusive der ZIB (Zentrale Integrationsdatenbank) umfasst.
Interessant ist, dass die Armee erst Ende Februar investiert, wobei die Aufträge teilweise noch bis 2019 laufen. (vri)

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