VBS sucht neue Software für das Schiesswesen

20. November 2019, 15:19
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Auch so traditionelle helvetische Aktivitäten wie das ausserdienstliche Schiesswesen und die Erfüllung des "Obligatorischen" kommen schon lange nicht mehr ohne Informatik aus.

Auch so traditionelle helvetische Aktivitäten wie das ausserdienstliche Schiesswesen und die Erfüllung des "Obligatorischen" kommen schon lange nicht mehr ohne Informatik aus. Nun will das VBS die bisher für die Verwaltung gebrauchten aber mittlerweile veralteten IT-Systeme erneuern. Gleichzeitig sollen sie integriert werden.
Wie Armasuisse, die Beschaffungsstelle des VBS, in einer Ausschreibung erklärte, ist der Bereich "Schiesswesen ausser Dienst" (SaD) für die Abwicklung der administrativen Aufgaben der obligatorischen und freiwilligen Schiessübungen mit Ordonnanzwaffen und Ordonnanzmunition durch die anerkannten Schiessvereine verantwortlich. Der Bereich der Ausserdienstlichen Tätigkeiten (AT) beschäftigt sich mit der Bewilligung und Abrechnung von Anlässen im Bereich ausserdienstliche Tätigkeiten von militärischen Vereinen.
Das Schiesswesen ausser Dienst hat das IT-System "VVAdmin" im Einsatz und die Ausserdienstliche Tätigkeiten basieren auf dem IT-System "VVAdmin AT". Beide Systeme sind Teil der Gesamtlösung NASV. Der Schweizer Schiesssportverband (SSV) hat zudem das System "VVA" im Einsatz, das teilweise auf demselben Datenstamm basiert.
Bereits 2016 wurde das Projekt "Zentralisierung des Abrechnungssystems Verteidigung und der Vereins- und Verbandsadministration" (ZASV-VVA) lanciert. Nun wird per Ausschreibung ein Anbieter gesucht, der es umsetzen kann.
Bei der nun auf Simap publizierten Ausschreibung handelt es sich um ein selektives Verfahren. In einer ersten Phase sollen die drei am besten geeigneten Bewerber gefunden werden. Nur diese drei werden dann zur eigentlichen Angebotsabgabe eingeladen. (hjm)

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