Venezuela bringt den "bolivarischen PC"

6. Oktober 2005, 10:02
  • international
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Anhänger der freien Marktwirtschaft sind schockiert: Der linke Staatspräsident von Venezuela, Hugo Chavez, will in einem Joint-Venture mit der chinesischen Firma Lang Cho International eine staatliche PC-Fabrik aufziehen, berichtet das 'Wall Street Journal'.

Anhänger der freien Marktwirtschaft sind schockiert: Der linke Staatspräsident von Venezuela, Hugo Chavez, will in einem Joint-Venture mit der chinesischen Firma Lang Cho International eine staatliche PC-Fabrik aufziehen, berichtet das 'Wall Street Journal'. Diese soll günstige (ab etwa 420 Franken), "bolivarische PCs" für die verarmten Massen Venezuelas herstellen. Später sollen auch Notebooks und Mobiltelefone dazu kommen.
Venezuela ist der weltweit fünftgrösste Erdöl-Exporteur. Chavez versucht im Rahmen seiner "bolivarischen Revolution" (benannt nach dem südamerikanischen Freiheitshelden Simon Bolivar), die Einnahmen aus dem Ölexport zur staatlich gesteuerten Entwicklung des Landes einzusetzen. (hc)

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