venture kick: Doping für Start-ups

11. Februar 2011, 16:26
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Die private Förderinitiative venture kick hat seit der Gründung im September 2007 105 Startups gefördert, in denen bereits 940 Arbeitsplätze entstanden sind. Ein Drittel davon in der ICT-Branche.

Die private Förderinitiative venture kick hat seit der Gründung im September 2007 105 Startups gefördert, in denen bereits 940 Arbeitsplätze entstanden sind. Ein Drittel davon in der ICT-Branche.
Die private Förderinitiative venture kick, die im September 2007 mit der Unterstützung von fünf privaten Stiftungen lanciert worden ist, hat bisher 5,8 Millionen Franken an 161 Projekte ausgeschüttet. venture kick unterstützt Start-ups aus Schweizer Hochschulen mit Startkapital von maximal 130'000 Franken.
Seit der Lancierung haben sich rund 650 Teams bei venture kick beworben, 161 Projekte wurden gefördert, woraus dann 105 neu gegründete Firmen entstanden sind. In diesen Firmen sind gemäss einer Mitteilung von venture kick über 940 neue Arbeitsplätze entstanden und total wurden 103,5 Millionen Franken an Eigenkapital, Darlehen, Förder- und Preisgeldern mobilisiert.
Lukrative Wettbewerbe
Das Förderprojekt hat ein eigenwilliges, sehr Wettbewerb-orientiertes Auswahlverfahren entwickelt. Und zwar können sich monatlich acht Projektteams vor einer Jury vorstellen. Vier dieser Teams gewinnen je 10'000 Franken und können an der nächsten Runde teilnehmen, an der bereits 20'000 Franken zu gewinnen sind. Wiederum die Hälfte kommt eine Runde weiter, wo es dann um 100'000 Franken geht.
Wer das gesamte Startkapital von venture kick gewinnt, hat dann die Chance, sich relativ entspannt auf die Suche nach weiterem Kapital zu machen.
Viel IT, viel Zürich, viel ETH
Ein Drittel der total 940 Arbeitsplätze, die in von venture kick unterstützten Neugründungen entstanden sind, wurden in der ICT-Branche geschaffen. Dies obwohl von den 28 Projektgruppen, die bisher 130'000 Franken gewonnen haben, nur etwa ein Viertel der Internet- oder IT-Wirtschaft zuzurechen sind.
Bemerkenswert scheint auch, dass venture kick zwar Firmengründungen in der ganzen Schweiz initiieren konnte, zwei Regionen aber besonders herausragen. Es sind dies die beiden ETH-Standorte Lausanne und Zürich. In Spinoffs der ETH Zürich sind entsprechend auch die meisten Jobs, nämlich 332 entstanden. Weitere Jobs entstanden in Spinoffs der ZHAW, so dass über ein Drittel der neuen Jobs in der Region Zürich angefallen sind. Doch auch Spinoffs von anderen Hochschulen sind kräftig gewachsen. Startups der Uni Basel und der FHNW produzierten 80 und solche von der Uni St. Gallen und der Uni Bern und der FH Bern je 45 Jobs. (Christoph Hugenschmidt)

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