Verbot der Sunrise- und Orange-Fusion nicht in Stein gemeisselt

24. November 2010, 11:43
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Erneute Fusionsgespräche zwischen Sunrise und Orange sind trotz Weko-Entscheid nicht vom Tisch.

Erneute Fusionsgespräche zwischen Sunrise und Orange sind trotz Weko-Entscheid nicht vom Tisch.
So deutlich hat sich bisher noch keiner der Beteiligten geäussert: "Ich halte neue Fusionsgespräche zwischen Orange und Sunrise nicht für ausgeschlossen. Es kommt darauf an, wie die Rahmenbedingungen dann aussehen. Der Schweizer Markt bleibt nicht bewegungslos." Mit diesem Statement meldete sich der neue Verwaltungsratspräsident von Sunrise, Dominik Koechlin, soeben in der 'Handelszeitung' zu Wort.
Die Wettbewerbskommission (Weko) hatte erst im April Sunrise vom luxemburgischen Investor CVC Capital Partners Group gekauft worden war, sieht die Perspektive jetzt offensichtlich wieder anders aus.
Es komme darauf an, wie sich der Markt entwickle, sagte Koechlin: "Das Feld ist offen". Was im Mobil-Bereich "durchaus ein Problem" für die Weko sein könne, wäre durch die "Art und Anzahl der Angebote" und eben nicht über die Zahl der Infrastrukturanbieter aufzulösen. Laut Koechlin könne hier ein "Umdenken" bei allen Beteiligten stattfinden. Den Zeithorizont dafür hat Koechlin in dem Interview ebenfalls mit maximal fünf Jahren schon vorgegeben. Dann soll Kasse gemacht werden mit einem Börsengang oder einem Verkauf, wie der neue Sunrise-Verwaltungsratspräsident sagte.(vri)

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