Verhaftungen und Hausdurchsuchungen in der Telco-Szene

24. Oktober 2006, 12:48
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Bundesanwaltschaft und Bundeskripo verhaften zwei der Geldwäscherei und des Betrugs verdächtigte "Firmeninhaber im Telekommunikationsbereich".

Bundesanwaltschaft und Bundeskripo verhaften zwei der Geldwäscherei und des Betrugs verdächtigte "Firmeninhaber im Telekommunikationsbereich".
In einem recht dürren Communiqué teilt die Bundesanwaltschaft heute mit, man habe zwei "des Betrugs und der Geldwäscherei verdächtigte Firmeninhaber im Telekommunikationsbereich" verhaftet. Gegen die beiden wird offenbar seit Sommer 2005 "im Zusammenhang mit mutmasslichen Betrugsvorgängen innerhalb eines internationalen Firmengeflechts der Telekommunikationsbrache" ermittelt.
Die Ermittlungen sind gemäss BA in Zusammenarbeit mit deutschen und österreichischen Polizeibehörden durchgeführt worden. Sie gipfelten in Hausdurchsuchungen in Appenzell, Bern, Basel-Land und -Stadt, Zug, Zürich, Süddeutschland und Wien. Man habe zahlreiches Material und Daten beschlagnahmt.
Die Bundesanwaltschaft schreibt, es seien grössere Geldbeträge, teilweise mit Kurieren, über die Grenze gebracht worden und auf Schweizer Konten einbezahlt worden.
Weitere Auskünfte können gemäss BA wegen der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden. (Christoph Hugenschmidt)

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