Veritas baut sein Compliance-Portfolio aus

29. September 2020, 15:57
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Durch den Zukauf der amerikanischen Globanet erschliesst sich Veritas den Zugriff auf mehr als 80 neue Datenquellen.

Die Spezialisten für Datensicherheit und -verfügbarkeit Veritas haben das kalifornische Unternehmen Globanet übernommen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Dafür wurde umso deutlicher der Grund des Zukaufs betont: Es handle sich um den Ausbau des bestehenden Portfolios "für digitale Compliance und Governance, so dass Kunden nun auf mehr als 80 weitere Dienste und Datenquellen zugreifen können".
Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, soll die nun zugekaufte Technologie einen umfassenden Überblick über Datenquellen wie Microsoft Teams, Slack, Zoom, Symphony und Bloomberg liefern können. Für die Anwender bedeute dies, dass sie "diese Informationen ohne grossen Aufwand Compliance-konform erfassen, klassifizieren und verwalten" können.
Zum Hintergrund wird auf die zunehmende Menge an juristischen Vorgaben und die wachsende Gefahr etwa durch Ransomware verwiesen, die Information-Governance zu einer strategischen Aufgabe für Firmen mache. Um rechtliche Anfragen gerade in den Zeiten komplexer Remote-Datenflüsse und -strukturen beantworten zu können, müssten Daten schnell gefunden, sortiert und bearbeiten werden können. Mit der Integration der Globanet-Technologie könne Veritas dies einfacher als bisher realisieren. Wo die Daten sich befinden, soll dabei keine Rolle spielen.
Veritas bringt die neuen Möglichkeiten so auf den Punkt: "Unabhängig davon, welche Kommunikations- und Datenverwaltungsplattform unsere Kunden nutzen, können sie nun alle Inhalte auf dem Weg vom Backup ins Archiv bis hin zur Datensuche überwachen und optimieren".
Versprochen wird neben dem Einblick in die neuen Datenquellen auch die einfachere Verwaltung des Lebenszyklus dieser Daten, indem Inhalte besser erfasst und archivierte Daten nahezu im ursprünglichen Format dargestellt würden. Zudem erfolge weiterhin die komplette Erfassung von Datenquellen auf Basis von Microsoft Office 365 und laut Veritas sollen sich auch Metadaten für die neuen Inhaltsquellen generieren lassen.

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