Veritas lanciert Backup-Suite für Windows-Umgebungen

20. Januar 2005, 14:40
  • veritas
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Hört sich harmlos an, ist aber für Veritas ein sehr wichtiger Produktelaunch.

Veritas hat heute die "Backup Exec Suite" und die neuen Version 10.0 von "Backup Exec for Windows Servers" lanciert. (Die Suite kombiniert und integriert Backup Exec 10.0 mit Replication Exec 3.1 und Storage Exec 5.3).
Veritas hofft, mit diesen neuen Speicherlösungen für Windowsumgebungen einen grossen Wurf gelandet zu haben. Was sind die Neuerungen?
Backup Exec 10.0
Bei der neuen Backup Exec-Version wurde gemäss Veritas vor allem die Möglichkeiten für zentralisiertes Management und Monitoring sowie die Effizienz und Geschwindigkeit beim Disk-based Backup verbessert. Ausserdem wurde der Kreis der unterstützen Plattformen erweitert: Zu Backup Exec 10.0 gehört ein neuer, gemäss Veritas "hochperformanter" Linux/UNIX-Client.
Für das verbesserte Management soll die neue "Central Admin Server Option" sorgen. Sie erlaubt es, zum ersten Mal alle einzelnen Backup Exec Media Server-Installationen eines Unternehmens zentral verwalten zu können.
Im Bereich Disk-Based Backup wurden einerseits die Multi-Stage Backup-Funktionen (Backup zuerst auf Harddisk und von dort auf Tape) verbessert und andererseits – dies ist gemäss Bunn die vielleicht wichtigste Neuerung – die "Advanced Disk-based Backup Option" hinzugefügt. Diese erlaubt einerseits in SANs Backups, bei denen der Hostserver nicht belastet werden muss ("off Host Backups"). Noch interessanter ist aber die neue Technologie der "Synthetic Full Backups", die auch ohne SAN das Sichern und Wiederherstellen von Daten beschleunigen kann. Die Technologie erlaubt es, ein volles Backup aus inkrementellen Backups zusammenzusetzen – ein traditionelles, regelmässiges "Full Backup", das Client und Netzwerk stark belastet, ist also nicht mehr notwendig. Dadurch kann man es sich auch leisten, wesentlich häufiger volle Backups zu erstellen, was wiederum die Recovery-Zeit vermindert.
Replikation und Speichermanagment
Auch die beiden weiteren, in der Backup Exec Suite zusammengefassten Programme, sind neue Versionen bereits bekannter Veritas-Produkte. Als ideale Einsatzmöglichkeit für den "Replication Exec 3.1" sieht Bunn die Replikation von Daten aus Zweigniederlassungen in einem zentralen Datenzentrum. Die Zweigstellen brachen dadurch weniger IT-Ressourcen: Sie müssen sich nicht mehr selbst um das Backup kümmern, da die Daten auch zentral gesichert werden können.
Der "Storage Exec 5.3" ergänzt die Suite zusätzlich mit Management-Funktionen. Er erlaubt es zum Beispiel den Usern Speicherquoten zuzuweisen oder gewisse Filetypen (z. Bsp MP3s oder MPEGs) zu blockieren. Er bietet auch Reporting-Tools, durch die Administratoren oder die User zum Beispiel sehen können, auf welche Files sie wie oft zugegriffen haben, oder wann diese zuletzt gesichert wurden.
Die Backup Exec Suite sowie Backup Exec 10.0 for Windows, Replication Exec 3.1 und Storage Exec 5.3 sind ab sofort über Veritas Partner erhältlich. (Hans Jörg Maron)

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