Verlangsamte iPhones kosten Apple bis zu 500 Millionen Dollar

3. März 2020, 15:34
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Der Konzern hatte 2017 ältere iPhone-Modelle gedrosselt und sich damit eine Klage eingehandelt. Apple stimmt einem Vergleich in den USA zu.

Im Rechtsstreit um gedrosselte iPhones ist Apple in den USA zur Zahlung von bis zu 500 Millionen Dollar bereit. Einem entsprechenden Vergleich mit iPhone-Besitzern soll ein Richter im Bundesstaat Kalifornien im April zustimmen, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Damit sollen US-Kunden des Smartphone-Herstellers entschädigt und ihre Anwaltskosten übernommen werden.
Apple hatte im Dezember 2017 eingeräumt, dass ältere iPhone-Modelle per Software-Update verlangsamt wurden. Damit sollte nach Angaben des US-Konzerns verhindert werden, dass die Geräte sich angesichts einer schwächeren Akku-Leistung plötzlich ausschalten. Kritiker warfen Apple aber vor, Kunden damit zum Kauf neuer Smartphones drängen zu wollen.
Angesichts der Empörung musste der Konzern ein neues Software-Update nachliefern und Rabatte auf neue Batterien anbieten. In Frankreich erklärte sich Apple in der Affäre laut Behörden kürzlich bereit, rund 27 Millionen Franken zu zahlen. Laut dem in den USA anvisierten Vergleich soll der Konzern mindestens 310 Millionen Dollar, höchstens aber 500 Millionen zahlen.
Besitzer der Modelle iPhones 7 oder älter sollen demnach pro Gerät 25 Dollar erhalten. Die Zahl kann sich verändern, je nachdem wie viele Kunden eine Entschädigung verlangen. Die Anwälte der Kläger sollen mehr als 90 Millionen Dollar erhalten.

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