Verliert HP Grossauftrag in Deutschland?

25. Mai 2009, 12:01
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Der mehr als 199'000 Mitarbeitende beschäftigende deutsche Technologiekonzern Thyssen-Krupp will die Informatik neu ausrichten.

Der mehr als 199'000 Mitarbeitende beschäftigende deutsche Technologiekonzern Thyssen-Krupp will die Informatik neu ausrichten. Dies berichtet das deutsche 'Handelsblatt' unter Berufung auf Branchenkreise. Damit könnte dem amerikanischen Computerhersteller Hewlett-Packard ein wichtiger Outsourcing-Kunde verloren gehen.
Gemäss dem Zeitungsbericht beabsichtigt der deutsche Konzern vorwiegend im Personal- und IT-Bereich 500 Millionen Euro einzusparen. Mit einer zentralen Verwaltung der IT würden sich die Kosten um rund 20 Prozent senken lassen, sagte Thyssen-Krupp-Konzernchef Ekkehard Schulze vor kurzem. Während sich bei Thyssen-Krupp niemand dazu äussern wollte, liess HP-Deutschlandchef Volker Smid verlauten, dass der Vertrag noch bis 2011 laufe. Man spreche derzeit aber über "mögliche Änderungen, aber auch Erweiterungen". Wie die Zeitung erfahren haben will, spielt man beim ehemaligen Stahlriesen derzeit verschiedene Optionen durch. Unter anderem prüfe man, die IT-Tochter Triaton, die HP Anfang 2004 für 340 Millionen Euro erworben hat, wieder in Eigenregie zu betreiben, was auch von den Betriebsräten unterstützt werde. Allerdings gelte es als wahrscheinlicher, dass der Konzern seine Aktivitäten neu ausschreibe. (bt)

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