Verlust des Firmenlaptops kostet 50'000 Dollar

23. April 2009, 10:24
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Eine von Intel unterstützte Studie des amerikanischen Ponemon Institute kommt zum Schluss, dass der Verlust eines Laptops für Unternehmen mit durchschnittlich 49'246 Dollar zu Buche schlägt.

Eine von Intel unterstützte Studie des amerikanischen Ponemon Institute kommt zum Schluss, dass der Verlust eines Laptops für Unternehmen mit durchschnittlich 49'246 Dollar zu Buche schlägt. Der minimalste Schaden belief sich bei den befragten 29 US-Unternehmen auf 1'200 Dollar, der höchste bei einer satten Million. Zur Berechnung herangezogen wurden dabei verschiedene Variablen wie Datenverlust, Produktivitätsverlust, Kosten für die Untersuchung oder die Ermittlung der fehlenden Daten.
Consulting-Unternehmen, Anwaltskanzleien, Finanzdienstleister, aber auch Pharma-, Bildungs- und Technologieunternehmen erleiden bei einem Verlust des mobilen Arbeitsgeräts eines Mitarbeitenden die grössten finanziellen Ausfälle, heisst es in der Studie. Am teuersten sind, wie zu erwarten, die Laptops von Managern und Direktoren, die die Firmenkasse mit durchschnittlich über 60'000 Dollar belasten.
Die Verschlüsselung von Daten hilft aber Kosten sparen. So kosteten Laptops mit verschlüsselten Daten im Durchschnitt "nur" 40'000 Dollar, während unverschlüsselte Laptops 60'000 Dollar kosteten. Weitere Informationen und Hintergründe finden sich in der hier erhältlichen Studie. (bt)

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