Version 3: VMware rüstet Flaggschiff "Infrastructure" auf

13. Dezember 2007, 15:11
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Der Virtualisierungsspezialist VMware hat sein Flagschiff "Infrastructure" in der neuen, überarbeiteten Version 3 veröffentlicht.

Der Virtualisierungsspezialist VMware hat sein Flagschiff "Infrastructure" in der neuen, überarbeiteten Version 3 veröffentlicht. Die Edition bietet eine Reihe an neuen Funktionen für die Automatisierung von Prozessen. Der Hersteller verspricht zudem eine deutlich gesteigerte Performance.
Im Produktpaket sind der "ESX Server 3.5" und das "VirtualCenter 2.5" enthalten. Dadurch werden einige neue Features wie "Large Memory Pages", die bei Java-Applikationen und Oracle-Datenbanken für eine höhere Leistung sorgen sollen, unterstützt. Mithilfe der Funktionen "TCP Segmentation Offload" und "Jumbo Frames" soll die CPU-Last reduziert werden. Das Zusatzprodukt "VMware Storage Motion" erlaubt die Live-Migration virtueller Speicher von einem physischen Datenspeicher auf einen anderen. Zudem verspricht VMware mit einem neuen Modul die Arbeitslast über mehrere Server so zu verteilen, dass diese je nach Bedarf aus- und eingeschaltet werden können.
Automatisierte Patches und Updates
Mit "Distributed Power Management" gibt es außerdem eine experimentelle Funktion, die den Stromverbrauch senken soll, indem nicht benötigte Server automatisch abgeschaltet und bei Bedarf wieder aktiviert werden. Infrastructure 3 automatisiert des Weiteren die Patch- und Update-Installationen. Diese werden nun vom Update Manager verwaltet, der sowohl Host- als auch Gastsysteme verwaltet. "VMware Guided Consolidation" soll kleineren Firmen zudem einen einfachen und schnellen Einstieg in die Serverkonsolidierung ermöglichen. Ein Assistent ermittelt die vorhandenen physischen Server und erkenne dabei selbsständig die "Konsolidierungskandidaten", so VMware, wandele sie in virtuelle Maschinen um und platziere sie auf dem dafür als optima erachteten Server oder Hostsystem.
Die Preise für das in verscheidenen Versionen erhältliche Infrastructure 3-Paket starten bei rund 1000 Dollar für das Einsteiger-Paket "Foundation" und gehen im Highend-Bereich für eine größere Installation bis auf 15'000 Dollar hinauf. Darin ist auch ein Schulungspaket enthalten. Interessenten können das Produkt zudem 60 Tage lang kostenlos testen. Wer bereits VMware-Kunde ist und einen gültigen Support- oder Abo-Vertrag hat, erhält die neue Version kostenlos. (pte)

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