Vertec lässt sich in Wien nieder

11. Januar 2019, 14:43
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Der Zürcher Software-Hersteller konzentriert sich auf den DACH-Markt. In Deutschland hat Vertec schon acht Mitarbeitende.

Der Zürcher Software-Hersteller konzentriert sich auf den DACH-Markt. In Deutschland hat Vertec schon acht Mitarbeitende.
Zürich, Hamburg, Wien: An diesen drei Standorten ist der Standard-Software-Hersteller Vertec seit Anfang Jahr präsent. "Wir hatten bereits Kunden in Österreich, die wir von Zürich aus betreut haben. Darunter auch Firmen mit über hundert Arbeitsplätzen," so Vertec-Co-CEO Claudio Pietra in einem Telefongespräch mit inside-channels.ch. Dies habe den Aufbau einer eigenen Niederlassung in Österreich gerechtfertigt. Der Aufwand für die Betreung der österreichischen Kunden und die Akquise von Neukunden aus Zürich oder Hamburg heraus sei zu gross geworden, sagt Pietra. Geschäftsführer Georg Alscher ist zur Zeit noch der einzige Vertec-Angestellte in Österreich. Ab dem zweiten Halbjahr 2019 könnten dann weitere Mitarbeitende dazu kommen.
Bereits 2012 wagte Vertec den Sprung in den deutschen Markt und eröffnete eine Niederlassung in Hamburg. Das scheint sich nun auszuzahlen. Heute hat der Zürcher Hersteller einer Standard-Lösung für Dienstleister acht Mitarbeitende in Deutschland.
Fokus auf den deutschsprachigen Markt
Überhaupt wuchs Vertec 2018 rasch. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg gemäss Pietra von 30 auf 40, der Umsatz wuchs um rund 20 Prozent und es kamen etwa 110 Neukunden dazu.
Pietra nennt mehrere Gründe für das rasche Wachstum. Einerseits sei die 2016 lancierte neue Software-Generation nun sehr reif. Zweitens spricht Vertec mit der Cloud-Version nun auch kleinere Kunden in der Schweiz, Deutschand und Österreich an. Und drittens profitiert Vertec wie alle KMU-Software-Hersteller von der generell guten Wirtschaftslage.
Von den einstigen Plänen auch ausserhalb des deutschen Sprachraums Fuss zu fassen, hat sich Vertec hingegen definitv verabschiedet. "Wir konzentrieren uns, ausser einigen Kunden in der Romandie, die von einem Partner betreut werden, ganz auf den deutschsprachigen Raum", so Pietra. (hc)

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