Victorinox ruft zum Hacken des biometrischen USB-Sticks auf

25. März 2010 um 09:57
  • security
  • cyberangriff
image

Der Schweizer Taschenmesser-Hersteller Victorinox ruft britische Hacker dazu auf, in einem Wettbewerb den biometrisch gesicherten USB-Stick des Herstellers zu knacken.

Der Schweizer Taschenmesser-Hersteller Victorinox ruft britische Hacker dazu auf, in einem Wettbewerb den biometrisch gesicherten USB-Stick des Herstellers zu knacken. Die Aktion "Break the Code" findet heute und morgen im Londoner Shop von Victorinox statt. Wem es gelingt, innerhalb von zwei Stunden an die mittels Fingerabdruckscanner auf dem USB-Stick gesicherten Daten zu gelangen, soll 100'000 britische Pfund als Preis erhalten.
Bereits im Januar hatte Victorinox einen solchen Wettbewerb an der "Consumer Electronics Show" in Las Vegas durchgeführt. Dort gelang es offenbar keinem der Teilnehmer, die Sicherheitsfunktionen des USB-Sticks zu knacken und damit die Preissumme von 100'000 US-Dollar mit nach Hause zu nehmen.
Wie Victorinox auf Anfrage von inside-it.ch mitteilt, ist in der Schweiz keine "Break the Code"-Veranstaltung geplant. (bt)

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

ETH-Forschende tricksen Easyride der SBB aus

Den Standortdaten eines Smartphones sollte nicht vertraut werden, bilanzieren ETH-Forschende nach einem Experiment, das es ihnen ermöglichte, gratis Zug zu fahren.

publiziert am 15.5.2024
image

Noch mehr Daten von Dell gestohlen

Dell ist von einem grossen Data Breach betroffen. Jetzt behauptet der verantwortliche Hacker, auch noch ein anderes System geknackt zu haben.

publiziert am 15.5.2024
image

Datenleck bei BFH betrifft 9600 Kursteilnehmende

Die Berner Fachhochschule (BFH) hat eigenen Angaben zufolge sofort reagiert und die Betroffenen informiert.

publiziert am 14.5.2024
image

Sicherheitsbehörden warnen eindringlich vor Ransomware-Bande Black Basta

Black Basta hat sich auch in der Schweiz zu zahlreichen Angriffen bekannt. Ein neues Advisory von US-Behörden enthält Details zum Vorgehen der Cyberkriminellen.

publiziert am 13.5.2024 1