Viel HANA am SAP Public Services Forum

17. März 2015, 15:58
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Zum dreizehnten Mal trafen sich heute zahlreiche Akteure aus dem Umfeld der öffentlichen Hand im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, um am SAP Public Services Forum mehr über die Public-Strategie von SAP zu erfahren.

Zum dreizehnten Mal trafen sich heute zahlreiche Akteure aus dem Umfeld der öffentlichen Hand im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, um am SAP Public Services Forum mehr über die Public-Strategie von SAP zu erfahren. In den Referaten und Breakout-Sessions ging es auffällig oft um die schnelle In-Memory-Datenbanktechnologie HANA beziehungsweise um SAP S/4HANA. Bernd Brandl, seit einem Jahr Chef von SAP Schweiz, sagte am Rande der Veranstaltung, HANA sei in der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz durchaus ein Thema. Auf der anderen Seite scheint sich der hiesige Public-Sektor weniger für das andere grosse SAP-Thema - Mobilität - zu interessieren. Dies zumindest war der Tenor unter einigen der rund 450 Besucher.
Stefan Österreicher, ebenfalls erst seit kurzem bei SAP Schweiz tätig und der neue Mann für den gesamten Public-Bereich, zeigte in einer Folie auf, wie stark SAP im Schweizer Public-Bereich vertreten ist. So werden 600'000 Einwohnerdaten mit SAP-Software bewirtschaftet (siehe Foto). Trotzdem gebe es in diesem Sektor noch viel Potenzial, sagte der ehemalige Microsoft-Mann im Gespräch mit Moderator Sascha Ruefer.
Im Zentrum der Veranstaltung standen auch die Harmonisierung von Fachanwendungen, Prozessen, Datenhaltung und Technologien. Ausserdem beleuchtete SAP Möglichkeiten, Ansätze und Methoden, die zu Vereinfachungen in Einsatz und Bedienung von IT-Lösungen führen - der Softwarehersteller hat sich jüngst das Motto "Einfachheit" auf die Fahne geschrieben. In den anschliessenden Breakout-Sessions ging es um Themen wie Governance, Risk und Compliance, E-Recruiting und Realtime Analytics mit SAP HANA. Dabei wurden realisierte Projekte aus dem öffentlichen Sektor vorgestellt, darunter eine papierlose Dossierverwaltung im Kanton Wallis, der Einsatz von BW on HANA im Berner Inselspital und die mobile Instandhaltung der Züge bei der SBB.
Am Nachmittag wurden wie jedes Jahr Awards vergeben: Der Effizienzpreis ging an das Universitätsspital Zürich, das Kantonsspital St. Gallen erhielt den diesjährigen Innovationspreis. (mim)

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