Vier Konsortien entwickeln europäische Forschungs-Cloud

24. November 2016, 11:02
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Vier Konsortien wurden bei einem Auswahlverfahren unter Leitung des CERN für die Designphase einer europäischen Forschungs-Cloud ausgewählt.

Vier Konsortien wurden bei einem Auswahlverfahren unter Leitung des CERN für die Designphase einer europäischen Forschungs-Cloud ausgewählt. Den vier Arbeitsgemeinschaften werden total rund 500'000 Euro für diese Phase der Entwicklung der Helix Nebula Science Cloud zur Verfügung gestellt, steht in einer Mitteilung des Forschungsprojekts. Insgesamt sei ein vorkommerzielles Beschaffungsvolumen von 5,3 Millionen Euro vorgesehen.
Unter den 28 Bewerbern aus 12 Ländern wurden folgende Konsortien ausgewählt:
- T-Systems, Huawei, Cyfronet, Divia
- IBM
- RHEA Group, T-Systems, exoscale, SixSq
- Indra, HPE, Advania, SixSq
Die Cloud soll bei leistungs- und datenintensiven wissenschaftlichen Anwendungsfällen zum Einsatz kommen. Genutzt und finanziert wird die von der Europäischen Kommission geförderte Lösung von zehn öffentlichen Forschungseinrichtungen in Europa.
Die Perspektive der Helix Nebula Science Cloud sei es, Europas 1,7 Millionen Forschern und 70 Millionen Wissenschaftlern und Technikern eine Cloud für die Speicherung, Verwaltung, Analyse und Wiederverwendung von Forschungsdaten zur Verfügung zu stellen, teilt das Forschungsprojekt mit. (ts)
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