Viermal mehr Daten in der Cloud bis 2019

3. November 2015, 16:35
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In den nächsten vier Jahren wird sich der weltweite Cloud-Traffic mehr als vervierfachen, von aktuell 2,1 auf 8,6 Zettabyte (ZB).

In den nächsten vier Jahren wird sich der weltweite Cloud-Traffic mehr als vervierfachen, von aktuell 2,1 auf 8,6 Zettabyte (ZB). In Westeuropa steigt der Cloud-basierte Datenverkehr knapp um das Vierfache auf 1,5 Milliarden Terabyte, respektive 1,5 ZB. Dies geht aus dem aktuellen Cisco Global Cloud Index hervor. Der Datenverkehr in der Cloud erhöhe sich somit stärker als in klassischen Rechenzentren, wo er bis 2019 global um das Dreifache auf 10,4 ZB und in Westeuropa von 0,65 auf 1,85 ZB anwachsen werde.
Ein Faktor, der den Cloud-Traffic antreibt, liegt im Consumer-Bereich. Es gibt immer mehr persönliche Cloud-basierte Services für mobile Geräte. "Für Privatanwender ist die Nutzung von Cloud-Services heute schon fast selbstverständlich", so Thomas Streit, Manager Cloud Solutions bei Cisco Schweiz. Vergangenes Jahr nutzten 42 Prozent aller Internetuser persönliche Cloud-Speicher. 2019 werden es 55 Prozent sein, so Cisco.
Auch der vermehrte Gebrauch von Public-Cloud-Diensten von Unternehmen treibt die Nutzung und den Traffic an. Auch immer mehr kritische Workloads von Unternehmen und Behörden werden in die public Cloud wandern, ist Cisco überzeugt.
Insgesamt über 500 ZB Daten
Das Internet der Dinge wird einen deutlichen Einfluss auf das Datenwachstum haben. Cisco schätzt, dass 2019 alle Menschen, Maschinen und Dinge 507,5 ZB an Daten erzeugen. 2014 waren es 135 ZB.
Dies ist beinahe 50 Mal mehr als der vorausgesagte Datenverkehr in Rechenzentren. Heute wird nur ein kleiner Teil dieser Inhalte in herkömmlichen Rechenzentren gespeichert. Doch dies könnte sich durch die steigende Zahl von Big-Data-Analysen ändern, heisst es im Global Cloud Index weiter. (kjo)

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