"Vista" bedroht Firewall- und Antispyware-Markt

8. Mai 2006 um 12:05
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Nach der Meinung des US-Marktforschungsinstituts Yankee Group wird Windows Vista den Markt für Desktop-Firewalls und Anti-Spyware-Software von Drittherstellern, sowohl bei Unternehmen als auch bei Heimkonsumenten, empfindlich schrumpfen lasssen, berichtet 'News.

Nach der Meinung des US-Marktforschungsinstituts Yankee Group wird Windows Vista den Markt für Desktop-Firewalls und Anti-Spyware-Software von Drittherstellern, sowohl bei Unternehmen als auch bei Heimkonsumenten, empfindlich schrumpfen lasssen, berichtet 'News.com'. Auch die Nachfrage nach zusätzlicher Verschlüsselungssoftware dürfte etwas nachlassen.
Die nach den Microsoft-Plänen in Windows Vista inbegriffene verbesserte Firewall sowie die Antispyware-Software würden wohl vielen Anwendern genügen, analysiert die Yankee Group gemäss 'News.com'. Auch die "Bit-Locker"-Verschlüsselungsfunktion dürfte die meisten Heimkonsumenten und viele IT-Verantwortliche von kleinen Unternehmen davon abhalten, noch zusätzliche Verschlüsselungslösungen anzuschaffen.
Zumindest einigermassen gleichlange Spiesse im Konkurrenzkampf mit Microsoft werden die Hersteller von Antiviren-Lösungen haben. Diese greift Microsoft nicht mit der Bündelung einer AV-Lösung mit dem Betriebssystem, sondern "nur" mit dem "Windows Live OneCare"-Service an, der ab dem nächsten Monat als eigenes Produkt angeboten wird. (hjm)

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