Vista: Ist Marktforscher Forrester "schizophren"?

28. Juli 2008, 16:13
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Seitdem der bekannte US-Marktforscher Forrester letzte Woche behauptete, nur neun Prozent der Unternehmens-PCs würden bis heute mit dem neuen PC-Betriebssystem Windows Vista von Microsoft arbeiten, scheinen in Redmond die Alarmglocken ziemlich laut zu schrillen.
So kritisiert Microsoft-Manager Chris Flores im offiziellen Vista-Blog von Microsoft Forrester scharf und nennt den Marktforscher gar "schizophren". Grund: Forrester berücksichtige den normalen Beschaffungszyklus von Unternehmen nicht, ignoriere, dass bisher mehr Vista-Lizenzen verkauft worden seien, als dies beim Vorgänger-System der Fall gewesen sei, und habe vor allem in einem Papier vom 16. April 2008 die Migration auf Windows Vista selber stark empfohlen.
Dass unterschiedliche Mitarbeiter bei Marktforschungsfirmen zu unterschiedlichen Ansichten gelangen können, ist normal. Das kommt in den besten Häusern (bei uns) vor. Dass man die betreffende Firma in einer offiziellen Publikation aber deswegen grad als "schizophren" bezeichnet, scheint uns dann doch eher ungewöhnlich zu sein. Nervös? (hc)

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