VMware auch zum Jahresende solide

27. Januar 2009, 10:14
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Der vom ungebrochenen Virtualisierungsboom in den Rechenzentren profitierende Softwarehersteller VMware hat die ersten Monate der Krise gut überstanden.

Der vom ungebrochenen Virtualisierungsboom in den Rechenzentren profitierende Softwarehersteller VMware hat die ersten Monate der Krise gut überstanden. Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 machte der Virtualisierungsspezialist einen Umsatz von 515 Millionen Dollar, 25 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Reingewinn stieg um 43 Prozent auf 111,5 Millionen Dollar.
Paul Maritz, der im Sommer die Unternehmensgründerin Diane Greene als CEO ablöste, bezeichnete dies als den soliden Abschluss eines hervorragenden Jahres. Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2008 wuchs verglichen mit 2007 um 42 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. Der Reingewinn stieg auf 290 Millionen Dollar.
Allzu tief in die Kristallkugel mag VMware allerdings angesichts der unsicheren Wirtschaftslage trotzdem nicht mehr schauen. Wie viele andere IT-Firmen macht VMware keine mittel- oder längerfristigen Prognosen mehr. Und für das laufende erste Quartal erwartet VMware ein deutlich abgeschwächtes Wachstum: Der prognostizierte Umsatz von rund 475 Millionen Dollar würde verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal einem Wachstum von rund 8,5 Prozent entsprechen. (hjm)

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