VMware: Hippe Arbeitsplätze helfen gegen Fachkräfte­mangel

4. Juni 2019, 15:41
image

VMware hat eine Korrelation entdeckt: Nämlich jene zwischen der "Digital Employee Experience" – also dem digitalen "Erlebnis" der Mitarbeiter – und der Geschäftsentwicklung.

VMware hat eine Korrelation entdeckt: Nämlich jene zwischen der "Digital Employee Experience" – also dem digitalen "Erlebnis" der Mitarbeiter – und der Geschäftsentwicklung. Die Beobachtung basiert auf einer aktuellen Befragung unter 3600 Mitarbeitern und Entscheidern in 12 europäischen Ländern.
Die "Experience" und damit die Entwicklung der Geschäfte könne man verbessern, indem man als Unternehmen den Mitarbeitenden freie Wahl der Geräte, einen einfachen Zugang zu Apps sowie ortunabhängiges Arbeiten ermögliche. Dies wirke sich zudem positiv auf die Rekrutierung junger Talente aus, von denen zwei Drittel Flexibilität und digitale Tools als Kriterien für die Wahl des Arbeitgebers nannten. "Immer mehr jüngere Leute wollen frei arbeiten und dafür ihre iPads und mobilen Devices nutzen", sagte Thomas Krieg heute vor der Presse.
Und der seit Februar amtierende Regional Director Alps von VMware ergänzte, dass die Flexibilität bei digitalen Tools bei jüngeren Arbeitnehmern zunehmen würde. "Wenn man etwa an Huawei denkt, muss man dann vielleicht auch gleich wieder rasch sein Gerät wechseln", gab er in Hinblick auf die aktuelle Entwicklung zu bedenken.
Unternehmen könnten nur wachsen, wenn sie es schaffen, junge Talente für sich zu begeistern. "Die Studie zeigt deutlich, dass die Investition in 'Digital Employee Experience', ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg ist", so Krieg. Ganz uneigennützig hat VMware die Studie nicht erstellen lassen: So pries man am heutigen Anlass mit Workplace One und der Virtualisierung des Netzwerks eine nach eigenen Angaben sichere Lösung aus dem eigenen Hause an.
Allzu gute Noten erhalten die Unternehmen derweil nicht: 70 Prozent der Mitarbeiter sind der Meinung, dass ihr aktueller Arbeitgeber mehr Wert auf "Digital Employee Experience" legen sollte. Unklar ist offenbar auch, wer dafür zuständig ist: Die HR- oder die IT-Abteilung. Angesichts dessen fordern 90 Prozent der Befragten, dass diese besser zusammenarbeiten müssten. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

Cyberangriff auf Infopro trifft auch Gemeinde Messen

Die Solothurner Gemeinde musste ihre Services nach einem Angriff herunterfahren. Derzeit kommuniziert sie über eine provisorische GMX-E-Mail-Adresse.

publiziert am 25.11.2022
image

Bundesrat sieht keinen extra Handlungsbedarf wegen IT-Fachkräftemangel

Die Schweizer Regierung beantwortet mehrere Vorstösse zum Thema abschlägig. Anlass zur Debatte gab die Begründung der Post für IT-Nearshoring.

publiziert am 24.11.2022 1
image

Studie: Jugendliche werden nachlässiger beim Datenschutz

Die Sorge, dass persönliche Informationen im Netz landen, hat bei Jugendlichen abgenommen. Aber erstens haben junge Menschen grössere Probleme im Netz und zweitens sind Erwachsene nicht besser.

publiziert am 24.11.2022 1
image

"Für die Multi-Cloud muss das eigene RZ bereit sein"

Thomas Krieg und Gavin Egli von VMware Schweiz sprechen im Interview über die Sinnhaftigkeit der Multi-Cloud und fehlende Skills in der Partnerlandschaft.

publiziert am 23.11.2022