VMware lanciert neue vCloud-Generation

28. August 2012, 14:18
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VMware wird an der VMworld 2012, seiner grossen Kunden- und Partnerkonferenz, die heute in San Francisco begonnen hat, die neue Version 5.

VMware wird an der VMworld 2012, seiner grossen Kunden- und Partnerkonferenz, die heute in San Francisco begonnen hat, die neue Version 5.1 seiner vCloud Suite vorstellen. Die Suite soll den Aufbau von komplett virtualisierten, "softwaredefinierten" Rechenzentren ermöglichen und integriert VMware-Produkte aus den Bereichen Virtualisierung, Cloud-Infrastruktur- und –Management.
Alle Teile der Suite wurden überarbeitet und tragen nun ebenfalls die Versionsnummer 5.1. vSphere 5.1 beispeislweise unterstützt nun den Betrieb von virtuellen Maschinen auf bis zu 64 virtuellen CPUs. Das eigentliche Herztück der Suite ist aber laut VMware die Möglichkleit, in einem "Software-defined"-Rechenzentrum neue Services "innert Minuten" über den vCloud Director 5,1 zusammenzustellen und zur Verfügung zu stellen. Der Director erlaube zudem nun den Aufbau von "elastischen" virtuellen Rechenzentren, die mehrere vSphere-Cluster umspannen und bis zu 30'000 virtuelle Maschinen unterstützen können.
Lizenz wieder pro Prozessor
Die neue vCoud-Suite wird ab dem 11. September zur Verfügung stehen und in den drei Editionen Standard, Advanced und Enterprise angeboten. Sie beinhaltet die Produkte vSphere Enterprise Plus, vCloud Director, vCloud Connector, vCloud Networking and Security, vFabric Application Director, vCenter Operations Management Suite und vCenter Site Recovery.
Der Preis beginnt bei 4995 US-Dollar. Wie schon letzte Woche bekannt wurde, hat VMware beim Pricing von vSphere dem Kundendruck nachgegeben, und ist wieder zum alten Modell zurückgekehrt, bei dem die Preise rein nach der Anzahl Prozessoren, auf denen die Software läuft, berechnet wird. Auch die neue vCloud Suite wird pro Prozessor lizenziert, die Zahl der Kerne und virtuellen Maschinen sowie die Menge an virtuellem RAM ist nicht limitiert. (hjm)

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