VMware: vRAM-Pricing ein für alle Mal vom Tisch

9. Oktober 2012, 12:37
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Die Partnerkonferenz VMworld startete laut aber mit wenig Neuigkeiten. Der neue CEO Pat Gelsinger hat seine erste VMware-Konferenz gut gemeistert

Die Partnerkonferenz VMworld startete laut aber mit wenig Neuigkeiten. Der neue CEO Pat Gelsinger hat seine erste VMware-Konferenz gut gemeistert.
Die diesjährige Partnerkonferenz von VMware in Europa, die sogenannte WMworld, findet nach Cannes und Kopenhagen im warmen Barcelona statt. Rund 8‘000 VMware-Partner und -Interessierte sollen zwischen von heute bis Donnerstag zum grossen Konferenzzentrum Fira Barcelona Gran Via pilgern. Unter grossem Trommelwirbel kam heute der neue CEO Pat Gelsinger auf die Bühne für seine erste Keynote bei VMware. Die Neuigkeiten hielten allerdings sich in Grenzen – die VMworld in San Francisco hatte bereits einiges vorweg genommen.
Cloud, Cloud und nochmal Cloud
Das Schlagwort der Keynote war wie so oft Cloud. Die neue Version 5.1 der vCloud Suite, die in San Francisco angekündigt wurde, wurde erneut angepriesen. Die Suite soll den Aufbau von komplett virtualisierten, "softwaredefinierten" Rechenzentren ermöglichen und integriert VMware-Produkte aus den Bereichen Virtualisierung, Cloud-Infrastruktur- und –Management.
Für Szenenapplaus sorgte die Nachricht, dass VMware das weit verhasste Lizenzmodell, bei dem die Menge an vRAM, das einzelnen virtuellen Maschinen je nach Lizenz zugeteilt werden durfte, begrenzt war, dauerhaft wieder abgeschafft hat – obwohl auch das eigentlich schon bekannt war. Nun soll, wie bereits in älteren Versionen der Software, der Preis wieder ausschliesslich über die Zahl der CPUs abgerechnet werden.
Nach Gelsinger kam VMware- CTO Stephen Herrod auf die Bühne und erklärte, dass die Nach-vRAM-Zeit einfacher werden soll. "VMware offeriert eine neue Upgrade-Promotion für Unternehmenskunden. Dabei erhalten diese vCloud Suite kostenlos, um sich an die neuen Werkzeuge zu gewöhnen." (Linda von Burg, Barcelona)
Interessenbindung: VMware bezahlt den Flug und die Unterkunft der Journalisten.

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