Voice-Assistenten werden die Arbeitswelt verändern, glaubt Amazon

14. März 2018, 13:52
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Vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Amazons smarter Assistent Alexa auch in Büros seine Arbeit verrichten soll.

Vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Amazons smarter Assistent Alexa auch in Büros seine Arbeit verrichten soll. "Alexa kann die Umgebung kontrollieren, Ihnen helfen Wegbeschreibungen zu finden, ein Zimmer für Sie buchen, ein Problem melden oder ein Transportmittel für Sie finden", erläutert Amazon-CTO Werner Vogels nun in einem aktuellen Blogeintrag. Alexa werde die Spielregeln der Arbeitswelt verändern. Die nächste Generation von Business-Applikationen werde Conversational Interfaces haben, also mittels natürlicher Sprache steuerbar sein, glaubt er.
Als einen Kunden, der im eigenen Unternehmen den Amazon-Assistenten einsetzt, nennt Vogels den Anbieter von CoWorking Spaces WeWork. Angestellte können über Alexa beispielsweise Räume buchen, den Status eines Raums abrufen oder ein Ticket eröffnen.
Amazon, wie auch die anderen Hersteller von sprachgesteuerten Assistenten, ist davon überzeugt, dass sich die Sprachschnittstellen durchsetzen werden. Bereits heute könne Alexa mit einer Reihe von Business-Applikationen interagieren, darunter Salesforce, Concur und ServiceNow. Um weitere Drittanwendungen mit Alexa steuerbar zu machen, stelle Amazon Schnittstellen über Alexa Voice Service (AVS) zur Verfügung.
Daneben biete man Entwicklern das SDK Alexa Skills Kit und einen entsprechenden Skill Store für die Verbreitung der Applikationen. Unternehmen können aber neu entwickelte Alexa-Skills auch nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung stellen. In nur wenigen Monaten hätten Kunden bereits hunderte von neuen privaten Skills entwickelt, führt Vogels aus, darunter etwa die Möglichkeit interne News anzurufen oder die Information zu erhalten, wann denn der Helpdesk schliesst. (kjo)

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