VoIP: Von überhitzten Switches und gemeinen Viren

20. Oktober 2004, 16:30
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Welches sind eigentlich die ganz konkreten Probleme, auf die eine grosse Organisation bei der Einführung von VoIP stossen kann? An der "Fall VON 2004" in Boston, einer der grössten Konferenzen weltweit zum Thema VoIP, erzählten ICT-Manager freimütig über ihre Erfahrungen, wie in einem Bericht auf "N

Welches sind eigentlich die ganz konkreten Probleme, auf die eine grosse Organisation bei der Einführung von VoIP stossen kann? An der "Fall VON 2004" in Boston, einer der grössten Konferenzen weltweit zum Thema VoIP, erzählten ICT-Manager freimütig über ihre Erfahrungen, wie in einem Bericht auf "Networkworldfusion" nachzulesen ist.
Dabei kamen interessante Dinge zu Tage: Merryll Lynch zum Beispiel, ein VoIP-Vorreiter, der schon im Jahr 2000 eine IP-PBX von Cisco installierte, kehrte zwei Jahre später zu einer hybriden Telefonie-Infrastruktur zurück, die klassische und IP-Telefonie verbindet. Der Grund: Der SQL Slammer-Virus hatte das Unternehmensnetzwerk in die Knie gezwungen und Zweifel an der Reife der IP-Telefonie geweckt.
Merryll Lynch hatte auch mit der erhöhten Hitzeentwicklung der PoE-Switches zu kämpfen. PoE (Power over Ethernet) ist die Technologie, dank derer IP-Telefone ihren Strom direkt aus dem Ethernet beziehen können. PoE-fähige Switches erzeugen aber mehr Abwärme, als normale Switches, und müssen darum besser gekühlt werden.
Wenn Sie nachlesen wollen, auf welche Hauptprobleme die Stadt Daytona, die University of Utah oder Grant Thornton LLP bei ihren jeweiligen VoIP-Einführungen gestossen sind, sollten sie den ausführlichen und interessanten Artikel bei "Networkworldfusion" direkt hier nachlesen. (hjm)

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