VP Bank nutzt KI-Know-how der ETH

19. Oktober 2021, 10:07
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Eine Partnerschaft mit dem KI-Zentrum der Hoch­schule soll der Bank dabei helfen, mithilfe von Daten Probleme zu lösen und neue Produkte zu entwickeln.

Die liechtensteinische VP Bank arbeitet künftig mit dem Zentrum für künstliche Intelligenz der ETH Zürich zusammen. KI gewinne in der Finanzwelt stark an Bedeutung, schreibt die Bank. "Im Kern geht es darum, mithilfe von Daten Probleme zu lösen", so Felix Brill, Chief Investment Officer der VP Bank. Beispielsweise wenn es darum gehe, Kunden die richtige Information zur richtigen Zeit zu liefern, oder die passende Aktie für ein bestimmtes Portfolio zu finden. Das AI Center der ETH sei für die Bank der "ideale Partner" für die Analyse von Daten und die Entwicklung hin zu einer datengetriebenen Organisation, heisst es weiter.
Das KI-Zentrum der ETH Zürich wurde vor rund einem Jahr gegründet. "Das ETH AI Center intensiviert den interdisziplinären Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über eine innovative und vertrauensfördernde Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz", erklärte Detlef Günther, Vizepräsident Forschung an der ETH, zur Gründung. Das Zentrum solle zu einem Inkubator für KI-Startups werden. Ausserdem wolle man mit der Privatwirtschaft zusammenarbeiten, um Forschungsprojekte umzusetzen.
Die Partnerschaft mit dem Zentrum biete der VP Bank die Möglichkeit, an verschiedenen Veranstaltungen der AI-Community teilzunehmen und vom Know-how-Austausch zu profitieren, heisst es von der Bank. "Neben dem Zugang zu Forschung, Anwendungen und Trends im Bereich der künstlichen Intelligenz und maschinellem Lernen bietet die Partnerschaft auch die Möglichkeit, gegenseitig Talente zu fördern und themenspezifische Events zu organisieren", ergänzt Thomas von Hohenhau, Head of Client Solutions der VP Bank. 

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