VRSG erneut mit Umsatzrückgang

29. Mai 2008, 13:57
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Aktionäre erhalten trotzdem Maximaldividende.

Aktionäre erhalten trotzdem Maximaldividende.
Die auf Dienstleistungen für öffentliche Verwaltungen spezialisierte Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen (VRSG) hat an der gestrigen 35. Generalversammlung den Geschäftsbericht präsentiert und heute mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr 46 Millionen Franken umgesetzt worden seien. Dies entspricht einem Rückgang von zirka 4 Prozent verglichen mit 2006, als die VRSG 48 Millionen Franken umgesetzt hatte. 2005 waren es noch 50 Millionen Franken.
Wie schon im vergangenen Jahr betonte der IT-Dienstleister, dass der erzielte Gewinn es dennoch erlaubt habe, den Aktionären die Maximaldividende auszuzahlen. Das Unternehmen, das zirka 190 Mitarbeitende beschäftigt, gehört diversen Kantonen, Städten und Gemeinden. Die meisten der mittlerweile 260 Kunden sind auch Mitinhaber.
Die VRSG war im vergangenen Oktober anlässlich der eidgenössischen Wahlen in die Kritik geraten, als ein Serverausfall zu erheblichen Verzögerungen bei der Stimmenauszählung in St. Gallen, Thurgau und Zürich geführt hatte. Im vergangenen Jahr wurde vor allem in neue Technologien und Infrastruktur für mehr Leistung und Sicherheit investiert, teilte das Unternehmen mit. Verstärkt wurde auch die Kooperation mit Partnern, um "in Zusammenarbeit innovative, kundenorientierte Dienstleistungen anbieten zu können", so der IT-Dienstleister. (Maurizio Minetti)

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