VRSG verbündet sich mit IBM

29. Januar 2009, 11:40
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VRSG entwickelt zusammen mit IBM eine neue Generation der für Gemeinden zentralen Lösungen für Einwohnerkontrolle und Personenregister. Der riesige Markt kommt in Bewegung.

VRSG entwickelt zusammen mit IBM eine neue Generation der für Gemeinden zentralen Lösungen für Einwohnerkontrolle und Personenregister. Der riesige Markt kommt in Bewegung.
Niemand kann genau sagen, wie gross der Markt für Gemeindelösungen (Steuern, Register, Buchhaltungen, Werke) wirklich ist. 2006 schätzte 'Cash' den Markt für Gemeinde-Informatik schweizweit auf 800 Millionen Franken Welche Berechnung auch immer der Realität näher liegt: Sicher ist, dass es um viel Geld geht.
VRSG mit IBM
Mit IBM und VRSG haben sich nun zwei gewichtige Player zusammengetan. Sie wollen bis Ende 2010 eine neue Generation der Lösungen für Einwohnerkontrolle und Personenregister entwickeln. Diese Lösung wird auf IBM-Technologie (WebSphere) und eCH-Standards basieren.
Die neue Generation der Gemeinde-Lösungen wird nach der Fertigstellung je vom VRSG und IBM selbständig vermarktet.
VRSG und IBM werden die neue Generation der Gemeinde-Lösungen nach der Fertigstellung jeweils auf eigene Rechnung vermarkten. VRSG seinerseits wird für die Wartung der Lösungen zuständig sein. Bei IBM werden sie Teil des "ISOV" Lösungspakets für öffentliche Verwaltungen, dessen anderen Module (Steuern, Grundbuch) von IBM weiterentwickelt und unterstützt werden. Big Blue wird die Registerlösung als erstes im Kanton Zug einführen, während das VRSG damit in erster Linie die bestehenden Kunden (166 Gemeinden) bedienen will. Doch das ist nicht alles.
VRSG will über den Hag grasen
Mit der Entwicklungspartnerschaft mit IBM vollzieht das VRSG einen "leichten Strategiewechsel", wie VRSG-Sprecher Markus Freuler zu inside-it.ch sagt. Dies, weil die St. Galler zum ersten Mal eine Lösung nicht komplett selbst entwickeln.
Doch mit den neuen Lösungen, die über SOA-Technologien eine bessere Integrierbarkeit in andere Systeme bringen soll, will der öffentliche St. Galler IT-Dienstleister weiter gehen und neue Kunden ausserhalb der Stammlande gewinnen. Und das macht die Sache spannend, denn der Markt ist mit Ruf (Leopardo, GeSoft, W&W), NEST (InnoSolv, KMS, Sesam, Abacus, Pro-Concept) und eben VRSG fast abgedeckt. Nur 23 Prozent aller Gemeinden (Stand 2006) hatten Lösungen von anderen Anbietern oder selbstgestrickte Anwendungen im Einsatz. (Christoph Hugenschmidt)

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