Walliser Kantonalbank ab heute auf Finnova

2. Oktober 2007, 16:23
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Der Wechsel von Osiris auf Finnova hat geklappt. Comit und Accenture waren für die Umsetzung und Integration zuständig. Unicible bzw. IBM hostet die neue Lösung.

Der Wechsel von Osiris auf Finnova hat geklappt. Comit und Accenture waren für die Umsetzung und Integration zuständig. Unicible bzw. IBM hostet die neue Lösung.
Die Angestellten der Walliser Kantonalbank (WKB) arbeiten seit heute mit der Bankensoftware von Finnova. Wie die zweitgrösste Westschweizer Kantonalbank mitteilte, ist die Migration von der Bankenplattform "Osiris" von Unicible zu Finnova erfolgreich abgeschlossen worden. Das Projekt begann 2005 und wurde aus Reserven von 19,2 Millionen Franken finanziert, die bereits in den Jahren 2005 und 2006 gebildet worden waren.
Die Migration sei das Ergebnis einer "effizienten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern". Die Migration der Informatikplattform der WKB beanspruchte 14'000 Arbeitertage und 1000 Ausbildungstage. Für die Umsetzung und Integration der Software waren Accenture und die Finanz-Tochter von Swisscom IT Services, Comit, zuständig. Gehostet wird die Lösung von IBM. IBM hat vor wenigen Monaten die Aktiven des Waadtländer Bankendienstleister Unicible übernommen.
Wie WKB-Sprecher Jean-Yves Pannatier auf Anfrage sagte, sind im Betrag von 19,2 Millionen Franken sowohl die Lizenzkosten als auch die Weiterentwicklung der Bankenlösung von Finnova sowie die Kosten der anderen Partner (Accenture, Comit und IBM) enthalten. "Die erwarteten Einsparungen dieses Projekts liegen in der Grössenordnung von 25 Prozent", so Pannatier gegenüber inside-it.ch.
Gemäss WKB bringt die neue Lösung einige Veränderungen mit sich, welche die Kunden vor allem im E-Banking-Bereich und bei der Darstellung der Kundenanzeigen und Kontoauszüge "zu spüren bekommen". Die WKB habe – um die Kunden in der Umstellungsphase effizient zu begleiten – eine "zweckmässige Kommunikationspolitik" eingeführt und ihre Struktur ausgebaut, um die Anfragen der Benutzer der verschiedenen Dienstleistungen der Bank adäquat zu bearbeiten.
Erst vor drei Monaten ging Finnova bei der Freiburger Kantonalbank live. (Maurizio Minetti)

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