Warnstreiks bei Deutscher Telekom ausgeweitet

24. Februar 2011, 15:44
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An den Warnstreiks im Zusammenhang mit den Lohnverhandlungen bei der Deutschen Telekom haben sich am heutigen Donnerstag rund 6'700 Mitarbeitende beteiligt.

An den Warnstreiks im Zusammenhang mit den Lohnverhandlungen bei der Deutschen Telekom haben sich am heutigen Donnerstag rund 6'700 Mitarbeitende beteiligt. Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilt, sollen am morgigen Freitag rund 5'200 Telekom-Mitarbeitende ihre Arbeit niederlegen.
Ver.di rechnet damit, dass sich bereits erhebliche Arbeitsrückstände angehäuft haben. Diese Folgen habe jedoch allein das Management zu verantworten, so Streikleiter Ado Wilhelm. Die Streiks würden sich ausdrücklich nicht gegen die Kunden richten, sondern sollen vielmehr den Vorstand der Telekom wachrütteln, schreibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung.
Die Gewerkschaft fordert eine Anhebung der Löhne um 6,5 Prozent, zur Stärkung der unteren Einkommen um mindestens 170 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ausserdem sollen die Ausbildungsvergütungen um monatlich siebzig bis neunzig Euro angehoben werden. Beamtinnen und Beamte sollen weiter einen Differenzausgleich zwischen der Tarifsteigerung und der Anhebung der Besoldung erhalten und betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgeschlossen werden. (bt)

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