Warum Apps bei Apple durchfallen

3. September 2014, 12:23
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Bevor Apple eine App im App Store für iPhones oder iPads veröffentlicht, wird sie auf Herz und Nieren darauf abgeklopft, ob sie den Richtlinien von Apple entspricht.

Bevor Apple eine App im App Store für iPhones oder iPads veröffentlicht, wird sie auf Herz und Nieren darauf abgeklopft, ob sie den Richtlinien von Apple entspricht. Entwickler beklagen sich allerdings oft darüber, dass der Review-Prozess undurchsichtig sei und Apps aus für sie unerfindlichen Gründen abgelehnt würden. Ein Grund für diese Verwirrung dürfte unter anderem die äusserst umfangreiche Liste von Richtlinien sein, die Apple aufgestellt hat. Die Liste enthält gegenwärtig rund 180 Regeln, von technischen (Keine Bugs) über moralische (Keine Pornographie) bis zu aesthetischen Standards (App sieht "amateurhaft" aus.).
Eine Hilfe für Entwickler könnte nun eine neue Informationsseite sein, auf der Apple die Gründe aufführt, die am Häufigsten zur Ablehnung von Apps führen. Apple erklärt dort auch etwas näher, was einige Richtlinien genau bedeuten.
Der häufigste Ablehnungsgrund ist beispielsweise, dass Entwickler Apple zu wenig Informationen zu ihren Apps zur Verfügung gestellt haben. Dazu gehört unter anderem auch, dass man ein Login für einen Testaccount angibt, wenn die App ein Userkonto voraussetzt, oder auch Demovideos, wenn die App nur zusammen mit einem bestimmten Zusatzgerät funktioniert.
Softwarebugs sind der zweithäufigste Ablehnungsgrund, gefolgt von Nichteinhaltung der Regeln des Developer Program License Agreements sowie - in den Augen von Apple - schlechtem Design. (hjm)

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