Was Bechtle für Acommit zahlte

16. März 2018, 16:40
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...und wie viel der paneuropäische IT-Dienstleister und -Händler in der Schweiz umsetzt.

...und wie viel der paneuropäische IT-Dienstleister und -Händler Bechtle in der Schweiz umsetzt.
Schon im Februar gab Bechtle vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 bekannt: 15 Prozent mehr Umsatz und 12 Prozent mehr Gewinn, so die Bilanz. Heute nun schiebt der der paneuropäische IT-Dienstleister und -Händler den ausführlichen Geschäftsbericht nach.
Vom konsolidierten Umsatz entfallen knapp 321 Millionen Euro auf die Schweiz, ist dem gut 200-seitigen Bericht zu entnehmen. Im Jahr zuvor waren gut 301 Millionen Euro. Damit verzeichnete Bechtle hierzulande ein Umsatzplus von "nur" sechs Prozent, verglichen mit den 15 Prozent Umsatzwachstum über alle Länder. Zum Gewinn in der Schweiz macht der Konzern keine Angaben.
In der Schweiz habe sich die Hoffnung auf eine weitere Erholung der aufgrund des starken Schweizer Franken angespannten wirtschaftlichen Lage nicht realisiert, schreibt der Konzern zu den hiesigen Marktbedingungen. Das schwache Wachstum könnte aber auch auf die Turbulenzen im Systemhaus-Geschäft zurückzuführen sein. Vorstandsvorsitzender Thomas Olemotz sagte im Frühjahr 2017 zu inside-channels.ch, dass die Systemhäuser – wo man zuvor Probleme hatte, Mitarbeiter zu halten –, unter der Leitung des ehemaligen Steffen-Managements gut aufgestellt seien und man mit "Elan in der Schweiz" voranschreite.
Bechtle hat Anfang Jahr den Horgener ERP-Spezialisten mit seinen 60 Mitarbeitenden übernommen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 13,6 Millionen Euro. Rund 2,5 Millionen Euro des Preises werden vom künftigen Geschäftsverlauf abhängig gemacht. Mit dem Erwerb werde Bechtle im Bereich der Microsoft-Dynamics-Softwarelösungen verstärkt, so der Dienstleister im Bericht. (Katharina Jochum)

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