Was bedeutet ICT dem Schweizer? 391!

30. August 2005, 13:11
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Genau…

Genau…
In Rahmen seiner ersten "Weissbuch Seminar Software Edition"-Veranstaltung verkündete der Schweizer IT-Marktforscher Robert Weiss heute den ersten Stand seines im Zusammenarbeit mit dem Verband der Telekommunikationsbenützer ASUT erarbeiteten schweizerischen ICT-Trendbarometers: 391. Das Trendbarometer soll vor allem Aufschluss über die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologie im persönlichen Umfeld der Schweizer und Schweizerinnen geben.
Wenn ihnen die Zahl 391 jetzt nicht viel sagt, sind sie nicht allein. Es handelt sich um einen Indexwert, der an sich keine Aussagekraft hat. Das Barometer, das wie sein Name sagt, Trends aufzeigen soll, wird erst Aussagekraft erhalten, wenn in Zukunft weitere Datenpunkte vorliegen. Schon jetzt von Interesse wäre allerdings, wie Weiss selbst erklärte, ein Vergleich mit Zahlen aus dem Ausland – diesen unterliess Weiss aber leider heute morgen.
Zehn Kennzahlen
Interessant ist auch die Zusammenstellung der zehn Kennwerte, aus denen sich der Barometerwert zusammensetzt, und für die Weiss die jeweils aktuellsten Zahlen aus verschiedensten Quellen zusammengezogen hat. Gemäss diesen Zahlen liegt der Anteil der Bevölkerung mit einem Mobiltelefon heute bei 84,6 Prozent. Ziemlich genau 50 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss und der Anteil der Internetbenutzer an der Gesamtbevölkerung liegt bei 67.8 Prozent. Pro 10'000 Notebooks gibt es 0,0013 Hotspots und 25,2 Prozent der Schweizer haben ein Notebook, während in 68,4 Prozent der Haushalte ein Home-PC steht. 7,2 Prozent der TV-Konsumenten haben Digitales TV. Der Anteil von Nonvoice (Daten)-Diensten am gesamten Mobiltelefonieumsatz liegt bei 13,9 Prozent, der Telecomumsatz beträgt insgesamt 3,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts und pro Einwohner werden jährlich 255 Franken in die Telekominfrastruktur investiert. (hjm)

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