Was ERP-User wollen: Usability, Usability und ein bisschen Mobility

1. September 2014, 14:33
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Die mobile Einsetzbarkeit der heutigen Systeme wird am kritischsten bewertet.

Die mobile Einsetzbarkeit der heutigen Systeme wird am kritischsten bewertet.
Der deutsche ERP-Berater Trovarit führt im deutschsprachigen Raum regelmässig Untersuchungen zur Zufriedenheit von Anwenderunternehmen mit ihrer ERP-Software durch. Dabei wird auch danach gefragt, wie relevant gewisse aktuelle ERRP-Trends und -Themen in den Augen der Kunden sind. Wie sich in der aktuellen Ausgabe der Studie zeigt, wird die "Usability" beziehungsweise die Anwenderfreundlichkeit der Lösungen mit grossem Abstand am Häufigsten als sehr wichtig eingestuft. Fast 60 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass Usability für sie sehr relevant ist. Für knapp ein Drittel ist die mobile Einsetzbarkeit sehr relevant. Für rund ein Viertel fällt die rollen- und kontextbasierte Nutzerführung in diese Kategorie.
Für immerhin rund einen Fünftel aller Teilnehmer ist die Möglichkeit, die Software international einsetzen zu können sowie die Integration anderer Unternehmensapplikationen und das Schnittstellenmanagement ein sehr wichtiges Thema.
Einige der Schlagwörter, die vor allem grosse ERP-Anbieter gegenwärtig oft nennen, sind dagegen anscheinend eher "Nischenthemen": Nur je ein einstelliger Prozentsatz der Teilnehmer empfindet Big Data, Bring Your Own Device, Cloud-ERP, Einbindung von sozialen Medien oder Industrie 4.0 als sehr relevante Trends.
Die Teilnehmer konnten ihre Zufriedenheit mit verschiedenen Aspekten ihrer aktuellen ERP-Systeme mit Noten zum Ausdruck bringen. Am kritischsten bewertet - allerdings im Schnitt immer noch knapp im Bereich "zufriedenstellend" - wurde die mobile Einsetzbarkeit. Ebenfalls unterdurchschnittliche Benotungen erhielten unter anderem Formulare und Auswertungen, die internationale Einsetzbarkeit, das Schulungs- und Informationsangebot und die Beratung zur Einsatzoptimierung.
Für die Studie wurden Antworten von rund 2400 Unternehmen ausgewertet, davon etwa 70 Prozent aus Deutschland, der Rest hauptsächlich aus Österreich und der Schweiz. Unter den verglichenen Systemen befinden sich zwar einige, die auch in der Schweiz verbreitet sind, gleichzeitig fehlt aber auch ein grosser Teil der hierzulande wichtigen Anbieter. Deshab verzichten wir hier auf einen Vergleich der Benotungen der einzelnen Systeme. Wer sich dafür interessiert, kann eine Managementzusammenfassung der Studie bei Trovarit kostenlos herunterladen, (hjm)

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