Wealth-Management-Division der Royal Bank of Scotland auf Avaloq?

27. November 2009, 15:48
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Spekulationen über ein 100-Millionen-Pfund-Projekt.

Spekulationen über ein 100-Millionen-Pfund-Projekt.
Wie die britische Publikation 'Citywire' heute berichtet, will die Royal Bank of Scotland (RBS) für 100 Millionen Pfund (rund 166 Millionen Franken) die IT-Plattform im Vermögensverwaltungsgeschäft erneuern. Betroffen sind demnach die Banken Coutts sowie Adam & Company. RBS befindet sich zurzeit mehrheitlich in Staatsbesitz.
Zum Zug soll offenbar die Zürcher Bankensoftware Avaloq kommen, die seit Januar 2008 bereits bei der Schweizer Tochter RBS Coutts (ehemals Coutts Bank von Ernst) im Einsatz ist. Die RBS Coutts ist eine der grössten Privatbanken der Schweiz und auch für das internationale Vermögensverwaltungsgeschäft in Asien zuständig. Die Avaloq-Plattform soll gemäss dem Bericht nun international implementiert werden.
Bei der Wealth-Management-Division von RBS sollen laut 'Citywire' zurzeit 39 verschiedene Softwaresysteme im Einsatz sein. Bei Coutts und Adam & Co. werden aber offenbar nur sechs oder sieben tatsächlich verwendet. All diese Systeme sollen nun innerhalb von 24 bis 30 Monaten durch Avaloq ersetzt werden.
Bei RBS Coutts und bei Avaloq wollte man den Artikel nicht kommentieren. "Wir sind mit RBS Coutts in Verhandlung. Zu gegebener Zeit werden wir dazu ausführlich informieren", so Avaloq-Sprecherin Natasja Sommer. (Maurizio Minetti)

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