Wearables: Schweizer mischen mit

9. Januar 2014, 14:55
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    An der CES zeigt LostnFound eine Armbanduhr, die für Alzheimer- und Demenz-Patienten entwickelt worden ist. Auch andere Hersteller haben diesen Markt für sich entdeckt.

    An der CES zeigt LostnFound eine Armbanduhr, die für Alzheimer- und Demenz-Patienten entwickelt worden ist. Auch andere Hersteller haben diesen Markt für sich entdeckt.
    An der Consumer Electronics Show (CES), die derzeit in Las Vegas über die Bühne geht, werden zahlreiche Elektronik-Neuigkeiten aus aller Herren Länder vorgestellt. Auch Schweizer Firmen sind dabei - wie zum Beispiel LostnFound. Das Adliswiler Unternehmen wurde 2009 von Daniel Thommen, dem ehemaligen Gründer von Data Storage Advisors, und Markus Ledermann gegründet. LostnFound entwickelt Lösungen für die Ortung von Fahrzeugen und Gütern. An der CES hat das Unternehmen nun die Uhr Guard2me (Foto) vorgestellt. LostnFound wurde dafür mit dem von Designern, Ingenieuren und Medienvertretern vergebenen "Innovations 2014 Design and Engineering Award" ausgezeichnet.
    Uhr, Webportal und SIM-Karte
    Guard2me ist eine Armbanduhr, die speziell für Alzheimer- und Demenz-Patienten entwickelt worden ist. Die Uhr sendet ein GPS-Signal, das sich per Smartphone orten lässt. Das Produkt besteht aus drei Elementen: GPS-Uhr, Webportal und SIM-Karte. Diese funktioniert in 145 Ländern. Die Uhr kann beispielsweise einen Sturz des Trägers oder das Verlassen eines definierten Aktionsradius feststellen.
    Im Rahmen einer Beta-Verfügbarkeit ist Guard2me mit einem Rabatt von 20 Prozent für 239 Euro erhältlich. Die Kosten für die monatliche Servicegebühr inklusive SIM-Karte liegen aktuell bei 20 Euro, teilt der Hersteller mit.
    Wachsender Markt
    Solche intelligente Uhren oder auch andere tragbare Kleidungsstücke und Gegenstände sind dieses Jahr an der CES das grosse Thema. Vieles davon hat aber noch nicht die Marktreife erreicht. Allgemein wird jedoch angenommen, dass der Hype sich langsam legt und wohl ab 2015 tatsächlich erste massentaugliche "Wearables" auf den Markt kommen werden.
    Die Idee, per GPS kranke Personen oder auch Kinder zu orten, ist nicht neu. So gibt es zum Beispiel eine ähnliche Lösung mit einer Einlegesohle. Wenn man bedenkt, dass in den meisten Ländern die Zahl älterer Menschen zunehmen wird, dürften solche und ähnliche Produkte durchaus Absatz finden. (mim)

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