Weblaw meldet Erfolge

16. Dezember 2011, 10:59
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Der in Bern beheimatete Entwickler von Gerichtssoftware Weblaw meldet zwei erfolgreiche Kundenabschlüsse.

Der in Bern beheimatete Entwickler von Gerichtssoftware Weblaw meldet zwei erfolgreiche Kundenabschlüsse. Das Unternehmen geriet diesen Sommer aufgrund einer Kontroverse um eine Open-Source-Gerichtssoftware des Bundesgerichts in die Schlagzeilen. Weblaw ist der Meinung, dass sich das Bundesgericht auf die Rechtsprechung konzentrieren soll. Mit den Erfolgsmeldungen signalisiert das Unternehmen, dass man trotz Konkurrenz durch das Bundesgericht bei Gerichtsbehörden präsent ist.
Die Gerichte des Kantons Wallis haben Weblaw mit der Realisierung ihrer gerichtsinternen Applikationen beauftragt, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem Standardprodukt "Lawsearch Enterprise Plus" stehe den Walliser Gerichten in Zukunft ein Single Point of Entry für sämtliche Recherchetätigkeiten in internen und externen juristischen Datenbanken zur
Verfügung.
Weblaw realisierte bereits Projekte für das Bundesstrafgericht, den Kanton Aargau und Behörden in Zürich. Alle Luzerner Gerichtsbehörden sowie das Bundesverwaltungsgericht arbeiten seit dem 1. Januar 2011 mit Weblaw-Lösungen. Erst diese Woche hat zudem der Kanton Graubünden Weblaw den Zuschlag für die Realisierung einer gerichtsinternen Applikation erteilt. Das Angebot für den Kanton Graubünden beinhaltet juristisches Know-how-Management für alle Gerichte des Kantons, Suchtechnologien, Anonymisieren der Entscheide vor Publikation, interne Dokumentation und Beschlagwortung, Lawsearch Enterprise Plus für alle Gerichtsbehörden und Publikation der Entscheide im Internet. (mim)

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