Websuche: Microsoft löscht IP-Adressen nach 6 Monaten

19. Januar 2010, 16:42
  • microsoft
  • google
image

Microsoft hat heute erklärt, dass User-Daten von Suchanfragen auf Bing künftig weniger lang gespeichert werden.

Microsoft hat heute erklärt, dass User-Daten von Suchanfragen auf Bing künftig weniger lang gespeichert werden. Microsoft werde alle IP-Adressen statt erst nach 18 bereits nach 6 Monaten löschen, gab Microsoft in einem Blog bekannt. Gemäss Microsoft dürfte es 12 bis 18 Monate dauern, bis die neuen Richtlinien umgesetzt werden.
Anfang 2008 hatte die EU gefordert, dass Suchmaschinenanbieter Nutzer-Daten spätestens nach 6 Monaten löschen sollten. Microsoft (globaler Suchmaschinen-Marktanteil 3,3%) setzt mit diesem Schritt den Konkurrenten Google (Marktanteil 85%) unter Zugzwang. Der Marktführer speichert die IP-Adressen neun Monate lang. Yahoo (Marktanteil 6,3%) speichert die Daten drei Monate lang. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Google will ChatGPT-Konkurrenz öffentlich zugänglich machen

OpenAI hat mit Microsoft den Kampf um die Zukunft des Internets eröffnet, nun zieht Google nach. Das bedeutet ein Umdenken im Suchmaschinenkonzern.

publiziert am 3.2.2023
image

So arbeiten Googles interne Hacker

Hoodies, Plasmalampen, digitale Brandstiftung. Daniel Fabian, Leiter von Googles Team Red, zeigt Praktiken seiner Hacker-Gruppe.

publiziert am 2.2.2023
image

ChatGPT wächst so schnell wie keine andere App

Der KI-Chatbot bricht Rekorde und verzeichnet 100 Millionen aktive Nutzer innert nur 2 Monaten. Nun soll bald ein Abo-Modell eingeführt werden.

publiziert am 2.2.2023
image

Cloud-Provider doppeln bei Microsoft-Kritik nach

Der US-Konzern beschränke mit seinen Lizenzbestimmungen den Wettbewerb, kritisiert die Vereinigung CISPE. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie soll dies jetzt belegen.

publiziert am 1.2.2023