Wechsel an der Spitze des Server-Bauers Thomas-Krenn

14. Dezember 2017 um 15:33
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Während Vorstand Ralf Hohmann weiter als COO das operative Geschäft des Server-Assemblierers Thomas-Krenn verantwortet, verabschiedet sich der Verwaltungsratspräsident und CEO David Hoeflmayr zum 31.

Während Vorstand Ralf Hohmann weiter als COO das operative Geschäft des Server-Assemblierers Thomas-Krenn verantwortet, verabschiedet sich der Verwaltungsratspräsident und CEO David Hoeflmayr zum 31. März 2018 "in bestem Einvernehmen" von dem Unternehmen.
Wie die Server-Schmiede mitteilt, wird am 1. März Christoph Maier den Posten von Hoeflmayr besetzen. Der 43-Jährige sass schon von 2005 bis 2014 mit den Firmengründern Thomas Krenn und Max Wittenzellner und mit Hohmann und Hoeflmayr im Vorstand. 2014 hatte der Investor Vorndran Mannheims Capital den Betrieb übernommen und die Gründer verliessen das Unternehmen genauso wie kurze Zeit später auch der nun zurückkehrende Maier.
Der im bayrischen Wald ansässige Server-Bauer ist in der Schweiz seit letztem Jahr mit einer Filiale in St. Gallen, doch der ist inzwischen wieder gegangen und seine Nachfolge sei ausgeschrieben, so der Sprecher.
Laut Wolf geht es darum, den Vertrieb zu organisieren. Support und Beratung würden heute über die Schweizer Telefonnummer aus Deutschland heraus abgewickelt. Den Vertrieb übernehme aktuell ebenfalls ein Kollege aus dem Mutterhaus, der regelmässig einige Tage pro Woche in der Schweiz unterwegs sei. Wolf spricht jedoch von einer unbefriedigende Situation. Denn der hiesige Markt war und bleibe für Thomas-Krenn sehr interessant, weshalb man auch wieder mit eigenem Personal vor Ort tätig sein wolle.
Der Serverhersteller zählt nach eigenen Angaben in Europa rund 15'000 Kunden aus der öffentlichen Verwaltung, bei IT-Dienstleistern, Bildungseinrichtungen und vielen KMU. Hierzulande adressiere man Hochschulen, Medienunternehmen, die Fertigungsindustrie und Tech-Startups, sagt der Thomas-Krenn-Sprecher. Man arbeite in der Schweiz mit 25 Resellern und IT-Systemhäusern zusammen, aber nicht mit Distributoren, so Wolf weiter. Zum Umsatz macht er hingegen keine Angaben, stellt allerdings klar, dass man in den letzten Jahren auch in der Schweiz wachse. (vri)

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