Wegen Avaloq-Einführung: HSBC streicht 260 Schweizer Jobs

29. April 2015, 10:29
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Ende 2013 wurde bekannt, dass die HSBC Private Bank auf die Bankensoftware von Avaloq migriert. Nun führt diese IT-Modernisierung zu einem Stellenabbau in Genf, wie die Bank mitteilt. Die HSBC Private Bank Suisse will bis 2017 rund 260 Arbeitsplätze streichen. Davon betroffen ist vor allem der Back-Office-Bereich.
Der Arbeitsplatzabbau wird hauptsächlich mit der Einführung der neuen Informatik-Plattform in diesem Jahr begründet, die Effizienzsteigerungen ermöglichen soll. Gleichzeitig bekennt sich die Bank in der Medienmitteilung zum Standort Schweiz sowohl für die Privatbank-Aktivitäten als auch als wichtiger Markt für die gesamte Gruppe. Die Investitionen von 200 Millionen Franken in die neue Informatik-Plattform und die kürzlich erfolgte Renovation der Räumlichkeiten am Quai des Berges in Genf will die Bank denn auch als Bekenntnis zu dem Standort verstanden haben.
Im Back-Office-Bereich sollen im Detail 210 Stellen abgebaut werden, der Bereich soll allerdings in Genf verbleiben. Zu den weiteren Abbauplänen werden keine Angaben gemacht. Gespräche mit Mitarbeitern würden bis Mitte Mai stattfinden. HSBC beschäftigt in der Schweiz rund 1'350 Personen. (mim)

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