Wegen Hardware: IBMs Umsatz schrumpft nicht mehr

19. Januar 2018, 13:44
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Zum ersten Mal seit 23 (!) Quartalen ist der Umsatz von IBM nicht mehr geschrumpft.

Zum ersten Mal seit 23 (!) Quartalen ist der Umsatz von IBM nicht mehr geschrumpft. Er betrug im 4. Quartal 2017 22,5 Milliarden Dollar, ein Plus von vier Prozent im Jahresvergleich. Total setzte IBM letztes Jahr 79,1 Milliarden Dollar um.
Erfolgreich war gemäss IBM insbesondere die neue Generation der Grossrechner (IBM z14), die erstmals die durchgängige Verschlüsselung von Daten ermöglichen. Die z14 scheinen gut anzukommen, der Umsatz mit System Z stieg um 70 Prozent im Jahresvergleich. Ebenfalls rapportiert IBM Wachstum im Cloud- und as-a-Service-Geschäft und im Beratungs-Business.
IBM fasst die Geschäftsfelder, in denen man die Zukunft sieht, unter dem Titel "Strategic Imperatives" zusammen. Dazu gehören Analytics, Cloud, Mobile und Security. Gemäss IBM erzielte man im Q4 11,1 Milliarden Dollar Umsatz in diesen Geschäftsfeldern. Das Wachstum betrug 14 Prozent. Am stärksten wuchsen das Cloud- (+ 27 Prozent) und das Security-Business (+ 127 Prozent).
IBM erreichte die Erwartungen in Sachen operativen Gewinn aber nicht ganz, weshalb die Börse enttäuscht auf die jüngsten Zahlen reagierte. Auch hat sich der Bereich Analytics eher schlechter als erwartet entwickelt. Wegen der US-Steuerreform kam es im Q4 2017 zu einem einmaligen Abschreiber von 5,5 Milliarden Dollar. Deshalb hat IBM im vierten Quartal einen buchhalterischen Verlust von 1,05 Milliarden Dollar geschrieben. (hc)

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