Weiterer Schritt zur "Fachhochschule Ost" ist getan

13. März 2019, 12:58
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Die St.

Die St. Galler Regierung hat formell den Beitritt des Kantons zur neu strukturierten Fachhochschule Ost beschlossen. Dieser Schritt muss nun noch vom Kantonsrat und später an einer Volksabstimmung genehmigt werden.
In einem mehrjährigen Prozess sind die Fachhochschulen in der Ostschweiz neu strukturiert worden. Auslöser war der Bund, der auf grössere Zusammenschlüsse statt auf kleine Fachhochschulen setzte. Die Neukonzeption steht nun vor ihrem Abschluss.
Am 15. Februar hat bereits die Trägerkonferenz der entsprechenden Vereinbarung zugestimmt, am 12. März beschloss die St. Galler Regierung den Beitritt. Damit ist nun das Parlament an der Reihe: Die Bildung der neuen Fachhochschule Ost steht in der kommenden Aprilsession auf dem Programm. Das letzte Wort hat dann das Volk. Die Abstimmung soll im November stattfinden.
Drei Standorte, ein Name
In der Trägerkonferenz, dem obersten politischen Gremium, sind die Kantone St. Gallen, Schwyz, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein vertreten.
Die drei Standorte in Rapperswil, St. Gallen und Buchs sollen ab dem operativen Start der neuen Fachhochschule am 1. September 2020 einheitlich unter dem Namen "Ost "auftreten. Der gemeinsame Markenname bringe das einheitliche Leistungsverständnis zum Ausdruck, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Mittwoch.
Der Sitz des Rektorats wird in Rapperswil sein. Für die Departemente Wirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit soll der Sitz der Leitung in St. Gallen angesiedelt sein, für die Departemente Architektur, Bau- und Planungswesen und Informatik ist es Rapperswil und für das Departement Technik Buchs. (sda / hc)

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