Weiteres Kartellverfahren gegen Intel eröffnet

10. Januar 2008, 17:09
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Der US-Bundesstaat New York ist - wie die EU - der Meinung, dass Intel mit illegalen Mitteln versucht hat, AMD vom Markt zu verdrängen.

Der US-Bundesstaat New York ist - wie die EU - der Meinung, dass Intel mit illegalen Mitteln versucht hat, AMD vom Markt zu verdrängen.
Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates New York, Andrew M. Cuomo, hat gemäss einer Mitteilung ein Kartellverfahren gegen Intel eröffnet. Der weltgrösste Chiphersteller wird verdächtigt, seine Marktmacht dazu benutzt zu haben, um Konkurrenten (allen voran AMD) zu verdrängen. Intel soll Kunden, also vor allem PC-Hersteller, dazu genötigt haben, keine AMD-Produkte zu kaufen.
In Europa droht Intel ein ähnliches Verfahren. In einem "Statement of Objections" hat die EU Intel im vergangenen Sommer auf die Vorwürfe geantwortet und wartet nun auf eine Anhörung.
Im Falle einer Verurteilung durch die EU droht Intel eine Busse von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes. Wie hoch die "Busse" New Yorks sein könnte, ist nicht bekannt. (Maurizio Minetti)

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