Weko nennt Ross und Reiter bei Glasfaser-Absprachen

28. Januar 2020, 14:14
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Jetzt sind die Namen der Firmen bekannt, die sich beim Ausrüsten von Grossunternehmen mit Glasfaser möglicherweise abgesprochen haben.

Dacoso, Infoguard, IT District und Adva Optical Networking und deren konzernmässig verbundenen Gesellschaften heissen die Unternehmen, gegen die die Schweizer Wettbewerbshüter ein Verfahren wegen unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung eröffnet haben.
Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hat bereits am 14. Januar 2020 eine Untersuchung zu allfälligen Submissionsabsprachen eröffnet. Damals waren die betroffenen Unternehmen aber noch nicht genannt worden.
Klar war  zu diesem Zeitpunkt erst, dass die Abreden Hard- und Software im Bereich Glasfaser-Netzwerke betrafen, die bei Grosskunden eingesetzt werden. Auch dass bereits Hausdurchsuchungen erfolgt waren.
Abgesehen von den Namen macht das Weko-Sekretariat jetzt keine weiteren Angaben. Allerdings bitte es um Unterstützung. Denn es "steht Dritten offen, sich innerhalb von 30 Tagen – Beginn des Fristenlaufes mit vorliegender Publikation (28.01.2020, A. d. Red.) – durch eine Meldung an das Sekretariat der Wettbewerbskommission am Verfahren zu beteiligen, heisst es in der Bekanntmachung der Weko.

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