Weko nimmt Sunrise-UPC-Deal genauer unter die Lupe

3. Juni 2019, 08:35
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Die Eidgenössische Wett­bewerbs­kommission (Weko) wird die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz durch Sunrise einer genauen Überprüfung unterziehen.

Die Eidgenössische Wett­bewerbs­kommission (Weko) wird die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz durch Sunrise einer genauen Überprüfung unterziehen. Ein Entscheid soll innert einer Frist von vier Monaten erfolgen, teilt die Weko mit.
In ihrer Mitteilung schreibt die Behörde, dass der Zusammenschluss gemäss ersten Abklärungen auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte. Dabei nennt sie zum Beispiel den Bereich der Sportübertragungsrechte im Bezahlfernsehen. In anderen Sektoren bestünden ausserdem Anhaltspunkte für eine kollektive Marktbeherrschung zusammen mit Konkurrent Swisscom. Hiervon betroffen könnten unter anderem die Endkundenmärkte für Breitbandinternet oder für Festnetztelefonie sein, hiess es.
Sunrise ist zuversichtlich
Sunrise selbst gibt sich in einer separaten Mitteilung zuversichtlich. Man gehe von einer Zustimmung der Weko aus, hiess es. Denn die Übernahme von UPC führe zu einer Intensivierung des Wettbewerbs auf dem hiesigen Telekommunikationsmarkt.
Man erwarte, dass die Transaktion noch im vierten Quartal 2019 vollzogen werde. Sunrise werde dann besser positioniert sein, um den Wettbewerb zu fördern. Dies sei "mit unmittelbaren Vorteilen für die Schweizer Wirtschaft sowie für die Kunden und Aktionäre von Sunrise" verbunden.
Angekündigt worden war die Übernahme im Februar dieses Jahres, wie er abstimmen wird. (Keystone-sda/kjo)

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