Welche Informatiker werden durch Algorithmen ersetzt?

31. Oktober 2016, 16:27
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"Job-Futuromat" heisst ein neues Tool, mit welchem man online ausrechnen kann, ob die eigene Arbeit "automatisiert" werden kann.

"Job-Futuromat" heisst ein neues Tool, mit welchem man online ausrechnen kann, ob die eigene Arbeit "automatisiert" werden kann. Die Resultate werden in Prozentzahlen ausgewiesen.
Neu ist diese Idee nicht, die 'BBC' hat bereits ein ähnliches Portal entwickelt. Neu daran sind aber zwei Dinge: Es basiert auf Zahlen der deutschen Bundesagentur für Arbeit und deren Denkfabrik Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Und zweitens sind im Tool diverse Informatik-Berufe auf ihre Automatisierbarkeit hin zu überprüfen, welche das angelsächsische Tool nicht bietet. Ein Test ergibt, dass in Deutschland beispielsweise Aufgaben von IT-Administratoren oder CIOs heute teilweise automatisiert werden könnten.
Mit einem Online-Regler kann man zusätzlich acht Tätigkeiten im eigenen Beruf individuell festlegen und die eigene Automatisierbarkeit evaluieren.
Online gestellt hat den "Job-Futuromat" der öffentlich-rechtliche TV-Sender 'ARD' im Rahmen einer Themenwoche.
Gegenüber 'Heise' betonen die Beteiligten, es gehe nur darum, welche Aufgaben oder Teilaufgaben eines Berufs heute durch Roboter oder Software ausgeführt werden könnten. In vielen Berufen würden aber auch in Zukunft Menschen beschäftigt, obwohl ihre Tätigkeiten gänzlich von Maschinen übernommen werden könnten. (mag)

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